"Vorgang nicht bekannt" – Auswärtiges Amt zu Ehrung von Nazi-Kollaborateur Melnyk in Kiew
Die sterblichen Überreste des 1964 verstorbenen OUN-Führers waren kürzlich aus Luxemburg nach Kiew überführt und dort im Rahmen einer offiziellen Staatszeremonie feierlich wiederbeigesetzt worden, wobei Selenskij ihn als Helden gewürdigt hatte.
Der Sprecher des Auswärtigen Amtes Martin Giese antwortete: "Mir ist dieser Vorgang nicht bekannt." Auf Nachfragen zu möglichen deutschen Steuergeldern für solche Zeremonien und ein geplantes Pantheon blieb die Reaktion ausweichend. Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem sowie das israelische Außenministerium hatten die Ehrung scharf kritisiert.
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