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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 177 gegnerische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 177 gegnerische DrohnenQuelle: Sputnik © SERGEI BOBYLJOW
  • 13.06.2026 11:31 Uhr

    11:31 Uhr

    Großbritannien will Import von Öl aus Russland zum Jahresende vollständig beenden

    Die britische Regierung hat ein vollständiges Verbot von aus Russland importiertem Diesel und Kerosin angekündigt. Das Verbot soll demnach bis zum Jahr 2027 in Kraft treten. Die aktuell geltende, befristete Ausnahmegenehmigung soll zum 1. Januar 2027 auslaufen. Bis dahin soll die Regelung nach Angaben des britischen Ministeriums für Wirtschaft und Handel weiterhin im Zwei-Wochen-Rhythmus überprüft werden, um gegebenenfalls auch eine frühere Aufhebung zu ermöglichen.

  • 11:10 Uhr

    Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region.

    Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr am 12. Juni bis 8 Uhr am 13. Juni (MESZ) 165 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 138-mal grenznahe, evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem vier Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.

    Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet jedoch über Schäden in den Ortschaften Rybinskije Budy, Oktjabrskoje und Durowo. Dort seien insgesamt zwei Privatwohnungen, zwei Lkw und ein Auto beschädigt worden.

  • 10:34 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 12. Juni 24 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Nowaja Majatschka — 3,
    • Aljoschki — 5,
    • Golaja Pristan — 4,
    • Gornostajewka — 3,
    • Sawodowka — 4,
    • Nowaja Kachowka — 5.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastruktur der von Russland kontrollierten Ortschaften Nowaja Kachowka, Kasatschji Lageri, Korsunka und Dnjeprjany seien insgesamt 18 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 10:08 Uhr

    IWF bestätigt weitere Kredite für Ukraine

    Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat weitere Hilfskredite im Wert von knapp 700 Millionen US-Dollar für die Ukraine bestätigt. Ausgezahlt wird diese Tranche des IWF-Hilfsprogramms aber erst nach einer formellen Genehmigung durch den IWF-Vorstand. Damit erhöhen sich die seit Jahresbeginn vom IWF an die Ukraine ausgezahlten Hilfen auf 2,2 Milliarden US-Dollar (1,9 Milliarden Euro).

    Insgesamt sieht das Hilfsprogramm des IWF Zahlungen an die Ukraine in Höhe von 8,1 Milliarden Dollar (rund 7 Milliarden Euro) über einen Zeitraum von vier Jahren vor.

  • 09:32 Uhr

    Ukrainische Truppen greifen Brücken im Gebiet Cherson an

    Gouverneur Wladimir Saldo meldet auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Brücken in dem von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson zu zerstören. Allein in der vergangenen Nacht seien über der Region 25 ukrainische Kampfdrohnen unschädlich gemacht worden. Dem Politiker zufolge habe es der Gegner erneut auf die Brücken in der Nähe der Ortschaft Tschongar an der Grenze zur Schwarzmeer-Halbinsel Krim abgesehen. Momentan sei der Verkehr in Richtung des Checkpoints Dschankoi gesperrt.

    Außerdem meldet der Gouverneur einen ukrainischen Angriff auf die Brücke, die die Stadt Genitschesk mit der Arabat-Nehrung im Asowschen Meer verbindet. Genitschesk fungiert als Verwaltungszentrum des von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Cherson. Nach der Attacke gelte auf der Brücke vorübergehend Einbahnverkehr mit wechselnder Fahrtrichtung, so Saldo. Dabei betont er:        

    "Der Feind versucht Verkehrsinfrastruktur anzugreifen, um das Leben der Bevölkerung zu erschweren."

  • 09:05 Uhr

    DVR meldet sieben ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden sieben Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik sieben Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 12. Juni bis 0 Uhr am 13. Juni (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Durch den Beschuss kamen zwei Wohnhäuser und ein ziviles Infrastrukturobjekt zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk zehn Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Zwei Zivilisten erlitten dabei Verletzungen. Drei Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Pkw wurden beschädigt.

  • 08:30 Uhr

    EU beginnt Beitrittsverhandlungen mit Ukraine und Moldawien

    Die EU wird am Montag die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldawien beginnen. Wie die derzeitige zyprische Ratspräsidentschaft mitteilt, haben die Mitgliedstaaten nach dem Ende der ungarischen Blockade einen gemeinsamen Standpunkt zum ersten Verhandlungsabschnitt vereinbart und die notwendigen Vorbereitungen abgeschlossen.

    Die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldawien waren bereits im Juni 2024 formal begonnen worden. Die Eröffnung des ersten Verhandlungsabschnitts mit der Ukraine wurde dann allerdings von Ungarn mit einem Veto blockiert. Erst nach der Abwahl des ungarischen Regierungschefs Viktor Orbán im April kam wieder Bewegung in den Prozess.

    Der neue ungarische Ministerpräsident Péter Magyar meldete in der vergangenen Woche eine Einigung mit der Ukraine auf ein Abkommen zur Stärkung der Minderheitenrechte der ethnischen Ungarn im östlichen Nachbarland. Magyar hatte dies zur Bedingung dafür gemacht, den EU-Beitrittsgesprächen mit der Ukraine zuzustimmen.

  • 08:03 Uhr

    Ukrainische Drohnen setzen Hafenterminal in Südrussland in Brand

    Die ukrainischen Streitkräfte haben in der vergangenen Nacht erneut die Region Krasnodar in Südrussland mit Drohnen angegriffen. Wie Gouverneur Weniamin Kondratjew auf der Plattform Telegram mitteilt, habe die Attacke vor allem dem Bezirk Temrjuk gegolten. Durch herabfallende Drohnenwrackteile sei ein Hafenterminal in Brand geraten. Ein Mensch sei dabei ums Leben gekommen. Drei weitere Menschen seien verletzt worden. Der Politiker drückt der Familie des Getöteten sein tiefstes Beileid aus.

    Ferner gibt Kondratjew bekannt, dass an den Löscharbeiten 96 Menschen, darunter Mitarbeiter des Katastrophenschutzes, und 30 Löschfahrzeuge beteiligt seien. Weitere Einzelheiten teilt der Gouverneur nicht mit.

  • 07:28 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 177 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr während der vergangenen Nacht 177 gegnerische Drohnen abgefangen.

    Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Woronesch, Wolgograd, Kursk, Nowgorod, Rostow, Rjasan, Smolensk und Twer, über dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 12.06.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.