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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew füllt die Reihen des Militärs mit Gefangenen auf

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew füllt die Reihen des Militärs mit Gefangenen aufQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Stanislaw Krasilnikow
  • 21.04.2024 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:57 Uhr

    USA liefern der Ukraine womöglich schon nächste Woche ATACMS-Raketen

    Mark Warner, der Vorsitzende des Geheimdienstausschusses des US-Senats, hat erklärt, dass die Vereinigten Staaten möglicherweise schon nächste Woche mit der Lieferung von Waffen, einschließlich taktischer ATACMS-Raketen, an die Ukraine beginnen werden. Das berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Fernsehsender CBS. Demnach sagte Warner:

    "Sobald der Präsident das Gesetz unterschreibt und sicherstellt, dass der Kongress seine Aufgabe erfüllt, werden diese Waffen Ende der Woche geliefert werden."

    Am 20. April verabschiedete das Abgeordnetenhaus des US-Kongresses einen Gesetzentwurf über zusätzliche Hilfe für die Ukraine, der eine Unterstützung Kiews in Milliardenhöhe vorsieht, darunter die Lieferung von taktischen ATACMS-Raketen für das ukrainische Militär.

  • 20:38 Uhr

    Bericht: Russland ist für Europa keine Bedrohung, es wird von europäischen Eliten als Bedrohung dargestellt

    Der Autor des japanischen Portals Toyo Keizai ist überrascht über die Anschuldigungen von Journalisten und EU-Eliten gegen Russland, die dieses beschuldigen, EU- und NATO-Länder angreifen zu wollen. War es nicht Europa, das Russland in den Jahren 1812 und 1941 angegriffen hat? Seine Überlegungen führen den Autor zu der Überzeugung, dass die europäischen Eliten ein "gefährliches" Russland brauchen, um an der Macht zu bleiben und den Zusammenbruch der EU zu verhindern, die gar nicht so geeint und stark ist, wie sie vorgibt:

    "Im Jahr 2024, als die drohende Niederlage der Ukraine offensichtlich wird und die militärische Macht Russlands ebenso klar zutage tritt, wird die alte Theorie der russischen Bedrohung in vollem Umfang wiederbelebt. Aber nun verwandelt sie sich in eine 'Theorie der Angst vor Russland'. … Es sind nicht die Russen, die Russland zu einer Bedrohung für Europa machen. Es sind die Europäer selbst, die Russland zu einem Problem formen. Und die Russen, die am meisten darunter leiden, sind diejenigen, die Europa lieben und traurig darüber sind, dass sie trotz all ihrer Hoffnungen nicht nach Europa aufgenommen wurden. Der lang ersehnte Godot aus Becketts Roman ist nie gekommen. … Der Grund dafür, dass Westeuropa wieder einmal laut schreit, Russland sei eine Bedrohung, mag jedoch der Wunsch sein, eine wachsende Spaltung Europas zu verhindern. Aber es ist die Ukraine, die unter all diesen Unwahrheiten leidet. Sie wird vielleicht einfach nicht in der Lage sein, sich nach einer solchen Tortur wieder aufzurichten."

  • 20:24 Uhr

    Global Times: Russland kann der Ukraine den Todesstoß versetzen

    Es wäre vernünftig, wenn der Westen auf die Diplomatie zurückgreifen würde, um die katastrophale Entwicklung der Lage in der Ukraine zu ändern. Das ist die Meinung der chinesischen Zeitung Global Times. Die Autoren der Zeitung sind davon überzeugt, dass Russland über die notwendigen Ressourcen verfügt, um Kiew den "Todesstoß" zu versetzen, der zu seiner Niederlage führen wird. In dem Artikel heißt es:

    "Unabhängig davon, ob es Wochen, Monate oder Jahre dauert, hat Russland politisch, wirtschaftlich und militärisch alle Möglichkeiten, der Ukraine den Todesstoß zu versetzen."

    Dieser Tatsache sollten sich westliche Politiker bewusst werden, bevor es zu spät ist, so die Zeitung weiter – bevor die vernichtende Niederlage in der Ukraine zu einer negativen Stimmungskulisse für US-amerikanische und europäische Wahlen wird.

  • 20:09 Uhr

    Der Leopard ist eingefangen: Russische Soldaten ziehen mit neuer Trophäe aus der Kampfzone ab

    Der russische Journalist Wladimir Solowjow hat am Sonntag Exklusiv-Aufnahmen aus der Zone der militärischen Sonderoperation veröffentlicht. Russische Soldaten haben eine weitere Trophäe erbeutet: einen Leopard-2-Panzer aus deutscher Produktion. Solowjow erklärte, dass der Truppenverband "Mitte" eine umfangreiche Operation zur Evakuierung des Panzers durchgeführt habe. Die nächste Station für den Panzer sei der "Patriot"-Park, wo aus dem Westen an Kiew gelieferte Kriegsmaschinen ausgestellt werden.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 19:39 Uhr

    Sacharowa zu von der Leyen: EU erfindet Drohungen, die angeblich von Russland ausgehen

    Die Europäische Union, darunter auch Finnland, kultiviert fleißig künstliche Drohungen, die angeblich von Russland ausgehen. Das erklärte die Vertreterin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zu den antirussischen Äußerungen der EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und des finnischen Premierministers Petteri Orpo. In der EU würden mangels realer Russland-Bedrohungen fleißig künstliche genährt, betonte Sacharowa:

    "Provokative Äußerungen der EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und des finnischen Ministerpräsidenten Petteri Orpo bei ihrem gemeinsamen Besuch in Lappeenranta nahe der Grenze zu Russland sind im Grunde genommen nichts Neues. Sie sind wieder einmal nur unbegründete Anschuldigungen gegen Russland wegen der 'hybriden Operation', die angeblich gegen die EU-Mitgliedstaaten und insbesondere Finnland eingesetzt wird und 'eine Migrationskrise an den finnischen Grenzen' verursachen soll. Der demonstrative gemeinsame Hubschrauberüberflug an einem kleinen Abschnitt der russisch-finnischen Grenze sollte wohl den Eindruck erwecken, dass die Europäische Union die Bemühungen Finnlands zum Schutz der EU-Außengrenzen genau beobachtet."

    Sacharowa wies auch darauf hin, dass die Chefin der Europäischen Kommission und der finnische Premierminister beim Überfliegen der Grenze wohl kaum Massen von Migranten sehen würden, die von Russland nach Finnland strömen, denn "solche gibt es grundsätzlich nicht".

  • 19:06 Uhr

    Russisches Militär schaltet beim Sturm auf Otscheretino Söldner des "Russischen Freiwilligenkorps" aus

    Dem Telegram-Kanal des Senders Solowjow.live zufolge haben Kämpfer der russischen Einheit "Otwaschnyje" (Die Mutigen) bei der Erstürmung des Ortes Otscheretino Mitglieder des "Russischen Freiwilligenkorps" ausgeschaltet. Es wird angegeben, dass die Söldner des Korps über russische Pässe verfügten und nach NATO-Standards ausgestattet waren.

    Kurz zuvor hatte der Chef der Hauptverwaltung für Nachrichtendienste des ukrainischen Verteidigungsministeriums, Kirill Budanow, angekündigt, dass neue Einsätze von Mitgliedern des Russischen Freiwilligenkorps in Russland geplant seien.

  • 18:25 Uhr

    Kiew füllt die Reihen des Militärs mit Gefangenen auf

    Der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, berichtet auf seinem Telegram-Kanal, dass die ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Cherson mit Gefangenen aufgestockt würden. Es scheint, dass es mit der Mobilisierung in der Ukraine schlecht laufe, so Saldo weiter und erzählt:

    "Partisanen der Vereinigung 'Russisches Cherson' berichten, dass die ukrainischen Verbände in Richtung Cherson Nachschub an Gefangenen erhalten haben, darunter auch solche, die wegen schwerer Verbrechen verurteilt wurden. Dabei sind die gefangenen Soldaten nicht kampfeslustig, sondern wollen ihre unerwartete Freiheit zur Flucht nach Europa nutzen."

  • 17:57 Uhr

    Senator: Hilfe für die Ukraine stiehlt die Zukunft US-amerikanischer Kinder

    Der republikanische Senator Ron Johnson aus Wisconsin erklärte im Zusammenhang mit dem Abstimmungsprozess in den USA über die Hilfe für die Ukraine, warum das neue Hilfspaket nachteilig für die USA sei. Darüber berichtet die US-Zeitung The Hill. Bevor man solche Summen ausgibt, müsse man zuallererst die eigenen Grenzen sichern, sagte der Senator und betonte:

    "Wir werden weiterhin die Zukunft unserer Kinder verpfänden und berauben – um mehr als hundert Milliarden US-Dollar. Wir geben etwa 900 Milliarden für die Verteidigung aus, aber jedes Mal, wenn eine Verteidigungsmaßnahme ergriffen wird, müssen wir anscheinend noch einen Schritt weitergehen."

    Was die Ukraine anbelangt, so war mein Standpunkt nicht immer derselbe, aber sicherlich im letzten Jahr, seit sich diese Sache in eine blutige Pattsituation, einen Stellvertreterkrieg zwischen dem Westen und Russland verwandelt hat. 60 Milliarden US-Dollar zu verschenken, um diese blutige Pattsituation weiter anzuheizen, macht für mich nicht viel Sinn."

  • 17:34 Uhr

    "Die Zeit läuft ab": Deutscher NATO-General a.D. hadert mit "zu langsamer" Waffenhilfe für Kiew

    In den NATO-Staaten pfeifen es die Spatzen inzwischen von allen Dächern: Die Ukraine befindet sich auf der Verliererstraße. Den dringenden Warnungen hat sich nun auch der NATO-General a.D. Egon Ramms angeschlossen. Er kritisiert die "zu langsamen" Waffenlieferungen an Kiew und betont: Keine Friedensverhandlungen mit Russland!

    Mehr dazu hier auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.