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Liveticker Ukraine-Krieg – Britischer Militärexperte: Russland nähert sich dem Sieg

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Britischer Militärexperte: Russland nähert sich dem SiegQuelle: Sputnik © JEWGENI BIJATOW
  • 22.10.2026 17:38 Uhr

    17:38 Uhr

    DVR: Ukrainischer Drohnenangriff auf Energieministerium gemeldet

    Das Gebäude des Ministeriums für Kohle und Energie der Volksrepublik Donezk (DVR) in der gleichnamigen Republikhauptstadt wurde bei einem gezielten Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte schwer beschädigt. Dies teilt Wladimir Joschikow, stellvertretender Regierungschef, mit.

    "Vorab möchte ich sagen, dass dieser scheußliche Beschuss die Arbeit des Ministeriums nicht eine Minute lang lahmgelegt hat", schreibt der Beamte auf Telegram. Für die Mitarbeiter seien bereits vorübergehende Arbeitsplätze eingerichtet worden. Die Angelegenheit mit der Bereitstellung neuer Räumlichkeiten werde in Kürze geklärt werden.

    Das Ministerium habe seine Arbeit noch nicht im gewohnten Umfang wiederaufgenommen, teilt Joschikow weiter mit.

    "Sobald es die Lage vor Ort zuließ, beteiligten sich die Mitarbeiter des Kohleministeriums aktiv an der Räumung der Trümmer und taten alles, um die noch erhaltenen Arbeitsmaterialien zu retten", fügte er hinzu.

  • 17:13 Uhr

    Britischer Militärexperte: Russland nähert sich dem Sieg

    Der britische Militärexperte Alexander Mercouris sagte in einer Sendung auf einem YouTube-Kanal, die russischen Streitkräfte näherten sich in der Ukraine stetig dem Sieg. Seinen Worten zufolge sei schon Anfang September klar geworden, dass sich die Lage in der Kampfzone drastisch verändere und auf eine Endphase zusteuere, "die eine Niederlage der Ukraine und eine Niederlage des Westens bedeuten wird". Er erklärte:

    "Die Russen gewinnen den Krieg jetzt sichtbar, und die Ereignisse bewegen sich auf eine Situation zu, in der der Krieg in einigen Monaten eine noch entscheidendere Wendung nehmen wird."

  • 16:47 Uhr

    Zwei weißrussische Staatsbürger bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Gebiet Brjansk verletzt 

    Zwei weißrussische Staatsbürger sind bei ukrainischen Drohnenangriffen auf das Gebiet Brjansk verletzt worden. Das teilte Gouverneur Jegor Kowaltschuk mit.

    Er schrieb in seinem Telegram-Kanal, dass eine ukrainische Drohne einen Parkplatz für Schwerlastwagen in der Siedlung Zwetniki im Bezirk Schukowka angriff. Verletzt wurde der Fahrer eines Lkw, ein Staatsbürger der Republik Weißrussland. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, die Ärzte leisten die notwendige Hilfe.

    Ein weiterer Staatsbürger Weißrusslands, ebenfalls Lkw-Fahrer, wurde bei einem ukrainischen Angriff in der Nähe des Dorfes Demenka im Bezirk Nowosybkow verletzt. Medizinisches Personal leistete dem Verletzten, so Kowaltschuk, die notwendige Hilfe.

  • 16:18 Uhr

    Festnahme in Brandenburg: Ukrainer soll für Russland spioniert haben

    Die Bundesanwaltschaft hat in Brandenburg einen mutmaßlichen russischen Spion festnehmen lassen. Laut einer Mitteilung erfolgte die Festnahme am Donnerstag im Landkreis Oder-Spree. Der Ukrainer soll für einen russischen Nachrichtendienst militärisch relevante Informationen gesammelt und dafür unter anderem Kontakte in die europäische Rüstungsindustrie genutzt haben. Zu den Informationen, die er mutmaßlich sammelte, gehörten den Angaben nach etwa Erkenntnisse über die Produktion von Panzern, Munition und Explosivstoffen sowie Personal und militärische Anlagen an Standorten zur Sicherung der NATO-Ostflanke. Einige dieser Informationen waren laut Bundesanwaltschaft öffentlich zugänglich.

    Die höchste deutsche Strafverfolgungsbehörde wirft dem Verdächtigen deswegen geheimdienstliche Agententätigkeit vor. Seit spätestens Juli 2025 soll er über einen Mittelsmann in Kontakt mit dem russischen Nachrichtendienst gestanden haben. Der Beschuldigte soll am Freitag einem Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof in Karlsruhe vorgeführt werden, der über die Untersuchungshaft entscheidet.

  • 16:02 Uhr

    Selenskij räumt Treffer auf Objekte in Kiew ein

    Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij hat nach dem nächtlichen Schlag der russischen Streitkräfte Schäden in der Hauptstadt bestätigt. In seinem Telegram-Kanal schrieb er von einer "erheblichen Anzahl von Treffern und Schäden", die Energieanlagen und Betriebe betrafen. Zudem wandte er sich mit einem Aufruf an die Partner der Ukraine:

    "Die Verstärkung der Luftabwehr und die schnelle Lieferung von Raketen, die Fähigkeit, die Startrampen ballistischer Raketen zu zerstören, Sanktionen für den Krieg – all das muss vorhanden sein. Ich bin allen dankbar, die die Situation genau so wahrnehmen und die Realität anerkennen. Der Aggressor verdient eine entsprechende Behandlung. Die Ukraine verdient Unterstützung."

  • 15:39 Uhr

    Lichatschjow: Ukrainische Angriffe auf Energodar und AKW Saporoschje bergen die Gefahr einer lokalen Katastrophe

    Das ukrainische Militär greift Energodar und das Kernkraftwerk Saporoschje kontinuierlich an, erklärte der Chef des russischen Staatskonzerns Rosatom, Alexei Lichatschjow. Die Intensität der Angriffe auf die Zivilbevölkerung nehme immer weiter zu.

    Es handele sich um "bewusste, gezielte Angriffe" – nicht auf militärische Ziele, sondern auf Zivilisten und soziale Einrichtungen. Dies sei mittlerweile zum Alltag geworden, betonte der Konzernchef.

    Lichatschjow führte aus:

    "Wir möchten sowohl internationale Organisationen und Staaten als auch – wie man sagt – alle Menschen guten Willens darauf aufmerksam machen, dass dem ein Ende gesetzt werden muss; dies ist inakzeptabel. Wir befinden uns nur wenige Schritte von einer großen regionalen Tragödie entfernt."

  • 14:57 Uhr

    Ukrainisches Militär baut tief eingegrabenen Brigadekommando-Gefechtsstand in Gebiet Sumy

    Ukrainische Pioniereinheiten errichten bei Konotop im nördlichen Grenzgebiet Sumy einen Gefechtsstand auf Brigadeebene tief unter der Erde. Dies melden russische Medien mit Verweis auf Militär- und Sicherheitskreise Russlands. Da die Stoßtrupps des Truppenverbands Nord zügig vorrückten, müsse auch die Verteidigung massiv verstärkt werden.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 14:20 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am 22. Oktober über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.

    Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.245 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • 108 Fahrzeuge
    • elf Artilleriegeschütze
    • elf Anlagen für elektronische Kampfführung
    • vier gepanzerte Kampffahrzeuge.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Objekte der Energie- und Verkehrsinfrastruktur, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt werden, auf Lager für Waffen, Munition und militärisches Material sowie auf Montagehallen, Lagerorte und Startplätze für Drohnen großer Reichweite.

    Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 158 Bezirken ebenfalls getroffen.

    Außerdem fing die russische Luftabwehr 1.226 Starrflüglerdrohnen ab.

  • 13:42 Uhr

    Moskau und Kiew tauschen gefallene Soldaten aus

    Zwischen Russland und der Ukraine hat heute ein weiterer Austausch gefallener Soldaten im weißrussischen Grenzgebiet stattgefunden. Das berichtet die weißrussische Nachrichtenagentur BelTA. Der Austausch fand demnach am Grenzübergang Nowaja Guta statt. Die russische Seite übergab der ukrainischen die Leichen von 252 Soldaten, die Ukraine übergab Russland die von 25.

  • 13:14 Uhr

    Rjabkow: Jede Lösung muss Ursachen der militärischen Sonderoperation zuverlässig beseitigen

    Die Suche nach Wegen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts ist nicht einfach. Das sagte der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow. Russland gehe ihm zufolge aber davon aus, dass jede Lösung die grundlegenden Probleme zuverlässig überwinden müsse, die den Beginn der militärischen Sonderoperation unvermeidlich gemacht hätten.

    Laut Rjabkow hält Russland die Regelung in der Ukraine in den Beziehungen zu den USA im Fokus. Moskau rechne damit, dass die Administration von Donald Trump die Logik einer Konfliktlösung annehmen werde, die von der Lage auf dem Schlachtfeld ausgehe und die veränderten Realitäten vor Ort berücksichtige. Rjabkow zufolge erwarte Russland, dass die US-Regierung diese Logik erfassen könne und genau in diesem Sinne auch mit Kiew und den Europäern zusammenarbeiten werde.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.