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Leserbriefe an RT DE: "Der Fluch der Xanthippen"

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  • 27.10.2026 16:42 Uhr

    16:42 Uhr

    Leserbrief von Rainer K., 27. Oktober 2026

    Zu: Stürzt SPD-Chef Klingbeil? Interne Rückzugsforderungen werden lauter

    Der Fluch der Xanthippen

    In der SPD ist jetzt das Schippelrennen am Gange. Selbst gestandene Männer schwitzen bei so einer Lage Blut und Wasser. Richtig heikel wird es im Speziellen für den an sich schon sensiblen Vorsitzenden. Das Furiengeschwader will ihm ans Leder, respektive vom Thron stoßen. Jetzt wird die Luft dünn. Eine Chance allerdings hätte er noch: Sie fänden keine, die selbst ihm nicht das Wasser reichen könnte.

    Hinsichtlich dieser tiefgelegten Anforderung indes ist der Pool reichlich voll. Charisma soll sie haben, die Nachfolgerin, die in Bärbels Fußstapfen rumtrampeln soll. Nun mag manch einer sagen, an Trampeln dürfte es nicht mangeln. Wäre da nicht die Einschränkung, dass dieses zudem charismatisch sein muß. Ein dermaßen divergierender Einklang ist wohl kaum auszumachen. Das Damoklesschwert, das über Lars Klingbeil rotiert, ist die hochwahrscheinliche Möglichkeit, daß sich die Kühle Blonde in Schwerin loseist und Kurs auf Berlin nimmt. Dem traurigen Rest der obsoleten sozialdemokratischen Doppelspitze wird es den Atem nehmen.

    Übernimmt die Küstenbarbie im Januar den leckgeschlagenen Kahn der traurigen Leute, kommt hohe See auf. Nicht nur für die dann abgewrackten Altsozen, sondern auch für den christdemokratischen Juniorpartner der rot-schwarzen Koalition. Sagen mag man, was man will, aber einen unbändigen Willen zur Macht, gepaart mit tatsächlich charismatischen Einsprengseln, ist der roten Nemesis nicht abzusprechen. Klingbeil dürfte gegen sie nicht ansatzweise einen Stich sehen.

    Aber nicht nur der. Die SPD hätte dann ein Alleinstellungsmerkmal im versiegenden Reigen der Kartellparteien. Denn genau deshalb kommt erst gar niemand in den Unionsparteien auf die weltfremde Idee, eine charismatische Führungsfigur suchen zu wollen. In dieser Hinsicht haben die innerhalb ihres Führungskreises nicht annähernd ausbaufähiges Material. Was bleibt, ist dann die vergnügliche Aussicht, mitanzusehen, wie sich die alten Herren an Manuela Schwesig abarbeiten werden.

  • 16:32 Uhr

    Leserbrief von Matthias K., 24. Oktober 2026

    Zu: Liveticker Ukraine-Krieg

    "Sag mir wo die Männer sind, über Gräber weht der Wind. Wann wir man je verstehen? Wann wir man je verstehen?" (aus "Sag mir wo die Blumen sind" von Marlene Dietrich aus dem Jahr 19629

    Welcher beseelter europäischer Politiker – in leitender Funktion – ist bereit, mit seiner Empathie das irrsinnige Sterben von sehr vielen hunderttausenden Menschen in einem grausamen Krieg (spätestens ab 2014) jetzt zu beenden? Es geht um einen gerechten Interessensausgleich und nicht um Ideologie oder Dogma.

    Welcher beseelter europäischer Politiker – in leitender Funktion – ist bereit, seine Macht, sein Geld, nötigenfalls sein Leben für die Beendigung dieses in Europa geführten Krieges einzusetzen? Wer Menschen führen möchte, geht vorne. Zu meiner Zeit nannte man das noch Zivilcourage."Zivilcourage (auch Bürgermut) bedeutet, in Konflikt-, Not- oder Unrechtssituationen hinzusehen, für andere einzustehen und aktiv zu handeln – trotz möglicher persönlicher Risiken oder Nachteile."

    Bedenkt, jeder Feuerwehrmann ist bereit, im Einsatz sein Leben für andere einzusetzen. Bei der Feuerwehr geht es darum, Leben zu schützen und nicht darum, Leben zu vernichten. Dafür zu sterben ist das Wissen wofür man dann gelebt hat. Ich bin als freiwilliger Feuerwehrmann bereit, da ich nicht die Macht habe, es selbst umzusetzen, diesem beseelten Politiker / Politikern – in leitender Funktion – sämtliche ZOOM-, oder Telefonkosten zu ersetzen – wenn notwendig auch den Flug nach Moskau via Türkei.

    "Sag mir wo die Gräber sind, Blumen wehen im Sommerwind. Wann wird man je verstehen? Wann wird man je verstehen?" 

  • 16:27 Uhr

    Leserbrief von Lettow, 27. Oktober 2026

    Zu: Die Ära Putin: Russlands Zeitgeist würdevoller Selbstachtung

    Unumwunden muss ich dem zugeben, meine Hochachtung. Uns Deutschen ist durch die amerikanische Besatzung die Würde und der Stolz genommen worden. Wir sollten uns ein Beispiel an Russland nehmen. So könnte man ein neutrales Deutschland wieder aufbauen, nach einer Reinigung von BlackRock und CIA-Agenten. Außerdem müsste die ursprüngliche deutsch-russische Freundschaft, soweit wie möglich, wieder hergestellt werden. Russland hat nie versucht uns Deutsche zu erpressen, so, wie es die USA ständig mit Erfolg versucht haben. Die russische Außenpolitik scheint sich an den humanistischen Vorstellungen des Zusammenlebens zu orientieren. (Die einzige menschengerechte Form einer Gemeinschaft). Auch in Kriegszeiten muss das menschliche Leben geachtet werden. Putin hat es immer wieder mit Friedens-Angeboten und dem Reichen der Hand als Angebot versucht. Die westliche Arroganz ließ es aber nie zu. Vielleicht wird sich die Beziehung zu Russland wieder mit den geeigneten Politikern, die sich auf Diplomatie verstehen, reparieren lassen. Ein friedliches Zusammenleben mit Russland wäre gut, besser wäre ein freundschaftliches Zusammenleben.

  • 16:24 Uhr

    Leserbrief von Jacques M., 24. Oktober 2026

    Zu: Frankreichs als Vorbild - Berlin blickt mit Sorge auf den 31. Oktober

    Schwachsinn!! Nichts wird in Berlin passieren, oder anderen Städten in Deutschland. Jedenfalls nichts, was relevant wäre, die Massen zu "erwecken". Vielleicht wird es einen Sonderbericht geben, weil ein Diabetiker nur Saures wollte, die einfältigen Gebenden aber nur Süßes hatten, worauf der Diabetiker ausgeflippt ist und deren Briefkasten zertrümmert hat. Das war's dann mit den Breaking-News.

    Das Problem ist, die Deutschen haben nur ein "Wutkonto", doch die Wut ist nur die hässliche Schwester des Zorns. Deshalb fällt es denn Regierenden nicht auf, wenn von dem "Wutbürgerkonto" mal ein Demo- oder ein Protestbetrag abgehoben wird. Würden sich die Deutschen ein "Zornkonto" anlegen, würde die Abhebung völlig anderes aussehen. Denn "Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht." Ist nicht von mir, ist von Papst Gregor der Große (Gregor I. - 540 in Rom geboren; am 12. März 604 in Rom gestorben). Hätte es nie für möglich gehalten, mal einen Papst zitieren zu müssen .... um zu verkünden: "Es werde Licht!"

  • 16:18 Uhr

    Leserbrief von Martin L., 24. Oktober 2026

    Zu: "Wird Europa aufwachen – und am Rande eines liberalen Abgrunds Halt machen?

    Ich lese mit Verwunderung, dass der Autor dieser krassen Fehlinterpretation der europäischen Ereignisse in Verbindung mit der Waldai-Konferenz steht, von der man sonst fast ausschließlich qualifizierte Analysen zu lesen bekommt. Der Autor verkauft uns ausgerechnet Typen wie Rubio und Trump als Antwort auf die europäischen Unruhen.

    Diese Leute und das immer mafiösere System, das sie repräsentieren, sind die wesentliche Ursache für unseren Niedergang. Erst die Kriege des Imperiums von Trump, Rubio und allen Vorgängern haben Kriegsflüchtlinge erzeugt. Sie sind nicht einfach so gekommen. Sie sind gekommen, weil die NATO ihre Lebensgrundlagen zerstört hat. Andere sind gekommen, weil das große Kapital billige Arbeitskräfte und offene Grenzen wollte, solange es das brauchte. Kein Wort dazu vom Autor.

    Der Fehler ehemals Linker ist, dass sie nicht begriffen, dass Flüchtlingshilfe nur effektiv ist, wenn man NATO-Kriege verhindert und dass die sozialen Fragen und nicht die woken ins Zentrum gehören. Der Ukraine-Krieg ist ein NATO-Krieg. Nun kommt auch bei RT ausgerechnet ein Trump-Anhänger zu Wort, empfiehlt uns (und Russland?) ein Bündnis mit kulturzerstörerischsten und menschenfeindlichsten Kräften, um Europa ins Lot zu bringen und meint, das habe irgend etwas mit religiösen Werten zu tun.

    Unsere Aufgabe in Europa besteht darin, Souveränität auch gegen Trump und seine hiesigen Anhänger durchzusetzen, den Frieden zu erhalten und die Menschen durch die Verteidigung ihrer sozialen Rechte wieder daran zu erinnern, dass insbesondere das "links" ist. Die Zerstörung von Häusern und von Eigentum kleiner Besitzer ist objektiv eine Tat rechter Provokateure. Wir sollten uns niemals einreden lassen, dass die europäische Krise durch die Zuwanderer entstand. Es ist schon gar keine Krise zwischen "Christen" und "Nichtchristen". Ich erkenne in den rechtsextremen lateinamerikanischen Evangelikalen keine Verbündeten, wohl aber in den Anhängern der Befreiungstheologie oder in vielen Menschen muslimischen Glaubens, die für Souveränität, soziale Gerechtigkeit und Frieden kämpfen –gegen Rubio, gegen Trump und gegen deren europäische Freunde. Auch Russland findet Freunde nur in ihren Reihen. Nicht unter den Leuten, die uns ausgerechnet Trump empfehlen.

  • 24.10.2026 17:54 Uhr

    17:54 Uhr

    Leserbrief von Felix M., 24.10.2026

    Zu AfD-Leaks: Die tieferen Fragen

    Sehr gut, Frau Henn! Sie haben mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen.

    Wer kontrolliert die Datenkontrolleure? Selbst in der analogen Welt können Daten heutzutage munter manipuliert werden. Sobald keine Unterschrift mehr nötig ist, weil ein Stempel "Ohne Unterschrift gültig" genügt, können so ziemlich alle Sachverhalte manipuliert werden durch Personen mit dem Privileg, einen solchen Stempel führen zu dürfen, weshalb zurzeit auch Strafverfahren beim Landeskriminalamt NRW und bei der Generalstaatsanwaltschaft NRW wegen des Verdachts auf Urkundenfälschung durch einen Unbekannten in der Polizeidirektion Bonn laufen.

    Zum Leserbrief von Rainer K., 23.10.2026

    Herrlich Herr K., mehr davon! Zur Ergänzung: Aus Volkskörper und Volksseele und Volksgeist folgt Volk. Volksgesundheit würde ich dem Volkskörper und Volkskarma der Volksseele zuordnen. Den letzten beiden Zeilen Ihres Leserbriefes würde ich jedoch widersprechen, weil mir da die Brücke zu den Begriffen Volk, Seele, Geist, Gesundheit und Karma fehlt. Nur das Wort "Körper" würde meiner Meinung nach "matchen", aber das würde es beim Teufel auch.

    Zum Leserbrief von JM, 22.10.2026 über "Hillary Clinton: Putin hat etwas gegen Trump in der Hand"

    Naja. man soll wohl in anderen das sehen, was man selbst auch in sich trägt. Nach Frau Clintons Statement kann ich mir gut vorstellen, wie Frau Clinton mit Informationen gegen andere umgeht.

  • 17:36 Uhr

    Leserbrief von Herbert S., 24.10.2026

    Russland erleidet massive Angriffe auf Rüstungsfirmen tief in Russland, zb Orjol, mit Toten und schwer verletzten Personen! Da sage noch einer die Ukraine läge am Boden. Russland ist nach wie vor ohnmächtig gegen ukrainische Angriffe. Es brennt buchstäblich in Russland. Bald kann man froh sein wenn die Ukraine nicht die Initiative ergreift, denn die russischen Angriffe veränderten bisher nichts. RT übrigens schweigt weitgehend darüber.

    Antwort der Leserbriefredaktion: Erstens, war es keine Rüstungsfirma, sondern ein ziviler Betrieb in Orjol. Zweitens, hat RT (auch RT DE) selbstverständlich darüber berichtet. Drittens, hatten Sie uns doch erst vor vier Tagen umgekehrt zum Vorwurf gemacht, dass wir über ukrainische Angriffe auf Russland berichten? Im übrigen gibt es keinerlei Widerspruch zwischen der Feststellung, dass die Ukraine am Boden liegt und fortdauernden Angriffen auf Russland, wenn man weiß, dass Russland mit in der EU hergestellten Waffen angegriffen wird.

  • 17:27 Uhr

    Leserbrief von Kurt S., 23.10.2026

    Ich finde es hoch interessant, wie Toljatti transkribiert wird, das ehemalige Stavropol, die Stadt des Schiguli, des Lada, benannt nach Palmiro Togliatti. Ähnlich beim amerikanischen Musiker John Bonjovi, Bongiovi, wie täten das sonst die Leute aussprechen?

    Die Leserbriefredaktion hält es für richtig, den Stadtnamen Togliatti zu schreiben. Aber seit Wikipedia den Eintrag "Toljatti" hat, scheiden sich die Geister.

  • 17:22 Uhr

    Leserbrief von Rainer K., 23.10.2026

    Wo der Teufel nicht selbst hin will, schickt er ein altes Weib, weiß der Volksmund. Schaun wir mal. Der Begriff Volksgesundheit umfasst die Kategorie des gesundheitlichen Zustands des größten Teils der Bevölkerung einer Nation. Auf dieser Grundlage wird, oder soll, die Gesundheitspolitik ausgerichtet werden.

    Im Raum steht die Frage, ob es denn auch ein Volkskarma gibt. Das ist derzeit umstritten. Und wenn, ergäbe sich das Problem, wie es zu beeinflussen wäre. Allem Anschein nach existiert eins und das bereitet sich und uns darauf vor, unbarmherzig zuzuschlagen. Aber der Reihe nach. Nachdem die Tupperware Deutschland GmbH Insolvenz angemeldet hatte und zu allem Überfluss "Emma" das weitere Erscheinen einstellt, wird’s eng an der Betätigungsfront der weiblichen Elite.

    Um einem intellektuellen Rückstau vorzubeugen, nun, spielt den Deutschen die Vorsehung in die Hände. Frank-Walter Steinmeier wird seine Spielwiese demnächst räumen und demzufolge ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten für das feminine Elektorat. Die Leuchttürmchen der durchgegenderten bunten Republik bringen sich in Stellung und die Herzen in Wallung. Nachdem wider Erwarten die nach unten offene Skala bei der Auswahl der Kandidaten tatsächlich ausgereizt ist, geht man jetzt das Experiment des untauglichen Versuchs am untauglichen Subjekt gendersensibel an. Das wird spannend und unterhaltsam, wenn man bedenkt, welche Koniferen ins Rennen geschickt werden sollen.

    Die Altkanzlerin Merkel wird sage und schreibe von 47 Prozent der Deutschen präferiert. Merkel wäre unumstritten der Kracher, weil keine andere Person so herrlich polarisiert. Aber selbst wenn nicht, tut es dem Nervenkitzel keinen Abbruch. Annegret Kramp-Karrenbauer läuft sich sicher gern warm und Ilse Aigner soll in Bellevue bajuwarische Biederkeit versprühen. Überwältigt vom geballten Charme der elitären Weiblichkeit vermißt man vielleicht Heidi. Nicht die von den Alpen. Das wäre Ilses Part. Die Reichinnek hat Pech und würde am Mindestalter vorbeischrammen. Bliebe, um den Unterhaltungswert zu steigern, Claudia Roth. Sie würde zumindest die hypothetische Annahme des Volkskarmas diskursfähig machen.

  • 17:17 Uhr

    Leserbrief von Feichtinger, 23.10.2026

    Zu Deutsche Behörden erteilen deutlich weniger Langzeit-Visa für russische Bürger

    Und das ist gut so, Erstens: Kommen viele Russen, sehen die sofort an allen Ecken und Enden, wie schlecht es um Deutschland bestellt ist und schon ist Schluss mit dem Renommee der Deutschen, egal, ob sie auf der Auto- oder mit der Eisenbahn kommen.

    Zweitens: Deutsche kriegen aber schon gar nichts mehr hin. Ob Bahnhof im Südwesten oder Flughafen, kaum sind sie Türken weg: Ende.

    Also weiter Russen verblüffen.

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