Russland

Nächtlicher Luftangriff auf Belgorod: Zahl der Getöteten steigt auf fünf

In der Nacht von Sonnabend auf Sonntag hat die Ukraine die russische Gebietshauptstadt Belgorod massiv mit Drohnen angegriffen. Dabei sind nach gegenwärtigem Stand fünf Zivilisten ums Leben gekommen, mindestens 25 weitere wurden teils schwer verletzt.
Nächtlicher Luftangriff auf Belgorod: Zahl der Getöteten steigt auf fünf© Interimsverwaltungschef Alexander Schuwajew / Max

Die Zahl der Todesopfer des nächtlichen Drohnenangriffs der ukrainischen Streitkräfte auf Belgorod ist auf fünf gestiegen, teilte die regionale Einsatzzentrale mit.

"Bei der Bergung der Trümmer eines Mehrfamilienhauses, das in Flammen stand, wurde die Leiche eines Mannes gefunden. Ein weiterer Mann, der sich in einem äußerst kritischen Zustand befand, ist im Krankenhaus verstorben", erklärten die Behörden auf der Plattform "Max".

Video: Folgen des ukrainischen Drohnenangriffs auf Belgorod, Aufnahmen aus dem Hof eines Wohnhauses

Zuvor war berichtet worden, dass drei Menschen bei dem Angriff ums Leben gekommen und weitere 25 Zivilisten verletzt worden seien, darunter Kinder im Alter von vier und neun Jahren. Einer von ihnen wurde mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Insgesamt wurden 12 Verletzte in Krankenhäuser gebracht, die Ärzte stufen ihren Zustand als mittelschwer ein.

Foto: Einwohner von Belgorod beteiligen sich am Sonntag an Aufräumarbeiten nach dem ukrainischen Drohnenangriff in der Nacht davor

Der ukrainische Drohnenangriff auf die russische Gebietshauptstadt Belgorod ereignete sich in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag. Nach Angaben der Einsatzzentrale wurden dabei etwa 30 Häuser, drei soziale Einrichtungen und sechs gewerbliche Objekte sowie mehr als drei Dutzend Fahrzeuge beschädigt. Für die Einwohner von Belgorod wurden Notunterkünfte eingerichtet. Die Behörden werden den Familien der Getöteten und Verletzten Hilfe leisten.

Fotos: Folgen des Drohneneinschlags in einer sozialen Einrichtung in Belgorod (09.08.2026)

Der russische Untersuchungsausschuss hat ein Strafverfahren wegen eines Terroranschlags eingeleitet. Die offizielle Sprecherin der Behörde, Swetlana Petrenko, betonte, dass die ukrainischen Streitkräfte erneut ihre unmenschliche Haltung gegenüber der Zivilbevölkerung unter Beweis gestellt hätten.

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