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Kim Dotcom: Es gibt keine sichere Kommunikation

Der Internetunternehmer Kim Dotcom hat sich in einem am 7. August 2026 veröffentlichten Interview mit Tucker Carlson zur digitalen Massenüberwachung geäußert. Dotcom zufolge seien alle gängigen Kommunikationsmittel staatlicher Kontrolle ausgesetzt. Er erklärte, dass jeder, der mit dem Internet verbunden sei, davon ausgehen müsse, beobachtet und abgehört zu werden.

Kim Schmitz, alias Dotcom, ist ein deutscher Internetunternehmer und ehemaliger Hacker. Er lebt in Neuseeland, wo er im Jahr 2024 einen schweren Schlaganfall erlitt. Der gebürtige Kieler wehrt sich seit Jahren gegen seine Auslieferung aus Neuseeland an die USA, wo ihm eine jahrzehntelange Haft droht.

Ihm werden als früherem Betreiber der Filesharing-Plattform Megaupload Urheberrechtsverletzungen, Geldwäsche und organisierte Kriminalität vorgeworfen. Schmitz weist alle Vorwürfe zurück und führt die juristische Verfolgung auf seine finanzielle Unterstützung für Wikileaks und Julian Assange zurück. Erst im Juli 2026 ist er mit einem Einspruch gegen die Auslieferungsanordnung des neuseeländischen Justizministers aus dem Jahr 2024 gescheitert. Ihm bleibt nun noch der Weg vor das Oberste Gericht des Pazifikstaates.

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