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Abschied von Ajatollah Chamenei: Mehrtägige Trauerfeierlichkeiten beginnen

Zehntausende Iraner haben sich in Teheran versammelt, um von ihrem verstorbenen Obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei Abschied zu nehmen. Der Sarg mit den sterblichen Überresten des 86-Jährigen wurde in der Großen Mosalla-Moschee aufgebahrt. Neben dem mit einem grünen Tuch bedeckten Sarg beteten und trauerten die Menschen.

Chamenei war über Jahrzehnte hinweg die höchste politische und religiöse Autorität Irans und wurde von Millionen Schiiten auf der ganzen Welt verehrt. Er wurde am 28. Februar 2026 bei einem gezielten israelisch-amerikanischen Luftangriff getötet. Aufgrund des darauffolgenden Krieges und monatelanger Verhandlungen über eine Waffenruhe wurde die Beisetzung um mehr als vier Monate verschoben.

Die mehrtägigen offiziellen Staatszeremonien und großen öffentlichen Trauerprozessionen beginnen am Samstag, dem 4. Juli 2026, in der Hauptstadt und werden über mehrere Stationen in Iran und im Irak fortgeführt. Sie münden schließlich in der Beisetzung am 9. Juli im Mausoleum des Imam Resa in Chameneis Heimatstadt Maschhad.

Zur Beisetzung werden hochrangige politische Delegationen aus über 30 Ländern erwartet, zudem reisen religiöse Führer und Gelehrte aus rund 90 Nationen an. Unter den Staatsgästen befinden sich der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif sowie hochrangige Vertreter aus Russland, China, Indien und Irak. Vertreter westlicher Staaten wurden hingegen nicht eingeladen.

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