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Rubio betont Völkerrecht: "Kein Land darf auf internationaler Wasserstraße Mautgebühren erheben"

US-Außenminister Marco Rubio wurde am Dienstag, dem 23. Juni 2026 in Abu Dhabi gefragt, inwieweit die USA und ihre Verbündeten die Freiheit der Schifffahrt in der Meerenge von Hormus gewährleisten könnten. 

"Das ist nun einmal das Gesetz. Es handelt sich um eine internationale Wasserstraße. Kein Land darf auf einer internationalen Wasserstraße Mautgebühren oder Abgaben erheben", antwortete der US-Außenminister. Er betonte: "So lautet das geltende Völkerrecht."

Rubio erklärte auch, wenn Iran sich dafür entscheide, ein Land zu sein statt einer revolutionären Bewegung, die Terrorismus exportiere, dann habe er die Chance, Unglaubliches zu erreichen. "Wenn sie sich dafür entscheiden, dann wird es Möglichkeiten geben. Und zu diesen Möglichkeiten könnten auch Investitionen gehören. Wie Sie gesehen haben, profitieren andere Länder in dieser Region von Investitionen, von ausländischen Direktinvestitionen", so Rubio.

Entgegen den Ausführungen Marco Rubios ist die Straße von Hormus rechtlich gesehen allerdings kein internationales Gewässer, sondern besteht vollständig aus den Hoheitsgewässern Irans und des Omans.

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