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"Wir hören es uns an" – Lawrow wenig optimistisch vor Treffen mit Botschaftern der Euro-Troika

Russlands Außenminister Sergei Lawrow hat am Mittwoch am Rande des Außenministertreffens der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) in Kasan erklärt, dass die Botschafter Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens um ein Treffen mit seinem Stellvertreter im russischen Außenministerium gebeten haben.

Das Gespräch werde stattfinden, man werde sich deren Positionen anhören.

Gleichzeitig äußerte Lawrow Zweifel an produktiven Ergebnissen. Als Grund nannte er unter anderem jüngste beleidigende Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz, dem britischen Premierminister Keir Starmer und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron gegenüber Russland. Besonders den Tonfall von Merz kritisierte er dabei scharf.

Kritik übte er auch an dem Dokument, das bei dem Treffen der sogenannten "Euro-Troika" mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij in London beschlossen wurde. Laut Lawrow fordert dieses Papier in einer "völlig unverschämten Manier" die Kapitulation Russlands. Daher blicke der Außenminister mit wenig Optimismus auf die kommenden Gespräche.

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