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Bärbel Bas: "SPD wird nicht mehr als Partei der Arbeit wahrgenommen"

SPD-Chefin und Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas hat im ARD-Talk "Caren Miosga" die eigene Partei zu mehr Reformbereitschaft aufgefordert und Defizite bei der strategischen Ausrichtung der Bundesregierung eingeräumt. Deutschland brauche einen langfristigen Plan für die wirtschaftliche Entwicklung und die Sicherung von Industriestandorten, sagte Bas.

Mit Blick auf die schwachen Umfragewerte der SPD räumte die Parteivorsitzende ein, dass die Sozialdemokraten nicht mehr ausreichend als "Partei der Arbeit" wahrgenommen würden. Viele Bürger hätten den Eindruck, die SPD kämpfe nicht mehr entschlossen genug für den Erhalt von Arbeitsplätzen. Dies trage auch zur wachsenden Unterstützung für die AfD bei.

Zugleich sprach sich Bas dafür aus, bislang ungenutzte Arbeitsmarktpotenziale stärker zu erschließen. "Wenn wir es endlich hinkriegen, ältere Beschäftigte länger in Arbeit zu halten und dass Frauen mehr arbeiten können", lautet dafür das Rezept der Bundesarbeitsministerin.

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