
USA vor Wechsel im Heeresamt: Pentagon-Sprecher Parnell mit Chancen

Der US-Kriegsminister Pete Hegseth ziehe seinen Pressesprecher Sean Parnell als möglichen Nachfolger von Heeresminister Dan Driscoll in Betracht, der sein Amt in den kommenden Monaten aufgeben wolle. Das berichtet die US-amerikanische Zeitung The Hill unter Berufung auf informierte Quellen. Diesen zufolge stehe Parnell auf einer von Hegseth zusammengestellten Shortlist möglicher Nachfolger Driscolls.
Auf Anfragen zu Parnells Zukunft erklärte ein hochrangiger Regierungsvertreter gegenüber The Hill, dieser sei "zu 100 Prozent auf die Aufgabe konzentriert, für die ihn Präsident Trump und Minister Hegseth ernannt haben". Driscolls Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab.

Ein Pentagon-Vertreter sagte gegenüber dem Blatt, Parnell habe viele Unterstützer in der Regierung und arbeite unermüdlich daran, einen Kulturwandel und mehr Rechenschaftspflicht im Pentagon zu fördern. Mit seiner umfangreichen Kampf- und Führungserfahrung werde er dem Heer die Rechenschaftspflicht, den Wandel und die aktive transformative Führung bringen, die es derzeit dringend benötige.
The Hill berichtete zudem, dass Parnell, der auch als einer der engsten Berater Hegseths gilt, privat Interesse am Posten des Heeresministers bekundet habe.
Zuvor war bereits berichtet worden, dass Driscoll seinen Posten in naher Zukunft verlassen wolle. Einer Quelle des Blatts zufolge sei der Heeresminister bereit, zum Labor Day (Tag der Arbeit) am 7. September zurückzutreten, doch das Weiße Haus wolle, dass er mindestens bis zu den Kongress-Zwischenwahlen im November im Amt bleibe.
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