
SPIEF 2026: Experten diskutieren über Beziehungen zwischen Russland und Afrika

Am Donnerstag fand auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg (SPIEF) ein Business-Dialog zum Thema "Russland – Afrika" statt. Die Teilnehmer haben die Auswirkungen der Nahostkrise und der globalen Turbulenzen auf die Wirtschaft des Kontinents erörtert. Darüber hinaus wurde darüber diskutiert, welche Instrumente Russland anbieten kann, um die Energie- und Nahrungsmittelengpässe in afrikanischen Ländern zu überwinden. Zu den wichtigsten Themen des Treffens zählten auch die Vorbereitungen für den dritten Russland-Afrika-Gipfel, der am 28. und 29. Oktober in Moskau stattfinden wird.

Tatjana Dowgalenko, die Leiterin der Abteilung für Partnerschaft mit Afrika im russischen Außenministerium, merkte auf der Sitzung an, dass Moskau nach dem bevorstehenden Gipfeltreffen mit "zusätzichen Impulsen" für die bilaterale Zusammenarbeit rechne. Ihren Angaben zufolge hätten in den vergangenen anderthalb Jahren 17 afrikanische Staats- und Regierungschefs Russland besucht. Auch die diplomatische Präsenz werde ausgebaut. "Wir haben derzeit 45 Botschaften in Afrika und hoffen, bis Ende des Jahres 49 zu haben. 44 afrikanische Länder sind in Moskau vertreten, und drei weitere erwägen die Eröffnung eigener diplomatischer Vertretungen", sagte die Diplomatin.
Ferner betonte sie, dass der Handelsumsatz zwischen Russland und Afrika einen Rekordwert erreicht habe und bei 27 Milliarden US-Dollar liege. "Aber das Potenzial ist noch viel größer", erklärte Dowgalenko und fügte hinzu, dass die Fragen der Wirtschaft, Handel und Investitionen auf der Tagesordnung des bevorstehenden Gipfels stehen werden.
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