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Liveticker Ukraine-Krieg – Söder: Wehrfähige Ukrainer müssen aus Deutschland in Heimat zurückkehren

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Söder: Wehrfähige Ukrainer müssen aus Deutschland in Heimat zurückkehren© Daniel Vogl/picture alliance via Getty Images
  • 23.09.2026 13:37 Uhr

    13:37 Uhr

    Russlands Außenministerium: EU kann Kiew nicht länger aus eigenen Mitteln finanzieren

    Die EU könne die Ukraine nicht länger auf eigene Kosten unterstützen, daher seien in Brüssel die Diskussionen über die Beschlagnahme russischer Vermögenswerte zur Finanzierung Kiews wieder aufgenommen worden. Dies erklärt Wladislaw Maslennikow, Direktor der Abteilung für Europäische Angelegenheiten im russischen Außenministerium, gegenüber RIA Nowosti.  

    "Die Europäische Union hat objektiv gesehen die Grenzen ihrer Möglichkeiten erreicht, was die Finanzierung der ständig wachsenden Bedürfnisse des Kiewer Regimes angeht. Dies ist der Grund für die erneute Diskussion über die Beschlagnahmung russischer Vermögenswerte. Die Frage wird von jenen Ländern vorangetrieben, auf deren Territorium entweder nichts gelagert wird oder sich ein kleiner Teil unserer Gelder befindet. Das sind Schweden, die Niederlande, Spanien, Polen, Deutschland."

    Die jüngsten Treffen des EU-Rates hätten jedoch gezeigt, dass es innerhalb der EU keinen Konsens zum Thema der Beschlagnahme russischer Gelder gebe, betont der Diplomat. Er weist darauf hin, dass einige EU-Länder nicht bereit seien, die Verantwortung für den Diebstahl russischer Milliarden zu übernehmen.

  • 12:59 Uhr

    Zwei Ortschaften im Gebiet Charkow unter russischer Kontrolle  

    In den vergangenen 24 Stunden hätten die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord den Einkreisungsring um den Gegner im Gebiet Charkow weiterhin enger gezogen. Dies berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau am Mittwoch. Innerhalb des Einkesselungsrings habe das russische Militär die Ortschaften Krasny Jar und Potichonowo unter Kontrolle gebracht. 

  • 12:18 Uhr

    FSB nimmt Mann auf Krim wegen Spendensammlung für ukrainische Armee fest 

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen 38-jährigen Einwohner der Stadt Kertsch auf der Krim festgenommen. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde am Mittwoch mit. 

    Nach Angaben des FSB habe der Mann im Messenger-Dienst Telegram eine Gruppe mit proukrainisch gesinnten Freiwilligen erstellt, über die er Geldspenden und den Kauf von Ausrüstung für ukrainische Einheiten organisiert haben soll.

    Zudem habe er Informationen über die Standorte von militärischen Objekten auf der Krim an einen vom Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) verwalteten Telegram-Bot übermittelt.

    Der Mann habe Foto- und Videoaufnahmen von russischer Militärtechnik in Kertsch, insbesondere von dort stationierten Luftabwehrsystemen, sowie von Kriegsschiffen gemacht. Die ukrainische Seite soll geplant haben, diese Daten für spätere Angriffe zu verwenden. 

    Der Mann sei an seinem Wohnort festgenommen worden. Bei einer Durchsuchung hätten die FSB-Beamten bei ihm einen russischen Wehrpass, ein ukrainisches Seefahrtsbuch sowie Pässe der Russischen Föderation und der Ukraine sichergestellt.

    Der Festgenommene habe ein Geständnis abgelegt. Es seien Ermittlungen wegen Landesverrats eingeleitet worden.

  • 11:37 Uhr

    Söder: Wehrfähige ukrainische Männer gehören in ihre Heimat, nicht in deutsche Sozialsysteme

    Markus Söder, der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident, fordert, dass wehrpflichtige ukrainische Männer, die sich in Deutschland aufhalten, in ihre Heimat zurückkehren, anstatt ihnen Sozialleistungen zu zahlen. Auf X schrieb er:

    "Wehrfähige Männer aus der Ukraine gehören in ihre Heimat, nicht in unsere Sozialsysteme."

    In einem Video erklärt er zudem:

    "Ich glaube auch, es ist wichtig, schon darüber zu reden, dass gerade junge wehrfähige Männer aus der Ukraine eher überlegen, wie man den Weg finden kann, dass sie in ihrer Heimat den Schutz leisten, als dass sie möglicherweise bei uns in der Grundsicherung wären. Dafür ist kein Verständins."

  • 10:56 Uhr

    Binnen einer Woche bei ukrainischen Angriffen 41 Zivilisten getötet, 338 verletzt 

    In den vergangenen sieben Tagen wurden mehr als 300 Zivilisten Opfer von ukrainischen Angriffen. Dies erklärt Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS

    "In der vergangenen Woche wurden 379 Zivilisten Opfer des Beschusses durch ukrainische Nazis: 338 Menschen wurden verwundet, darunter 18 Minderjährige, 41 Personen wurden getötet, darunter vier Kinder." 

    Miroschnik zufolge sei die überwiegende Mehrheit der Zivilisten – 370 Menschen – Opfer ukrainischer Drohnenangriffe.

    Seinen Angaben zufolge hätten die ukrainischen Truppen in den vergangenen sieben Tagen fast 8.900 Geschosse verschiedener Art auf Russlands Territorium abgefeuert.

    Die größte Anzahl verletzter Zivilisten sei in der vergangenen Woche in den Gebieten Belgorod, Saporoschje, Cherson, Rostow, der Region Moskau sowie den Volksrepubliken Donezk und Lugansk verzeichnet worden.

  • 10:14 Uhr

    Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden ein Toter und drei Verletzte

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, seien binnen 24 Stunden 45 Geschosse auf die Region abgefeuert worden. Die Luftabwehrkräfte hätten 193 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. 24 Mal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es. 

    Chinstein meldet Opfer unter der Zivilbevölkerung. Ein Mann sei ums Leben gekommen, drei weitere Personen hätten Verletzungen erlitten.

    Zu Schaden seien zwei Privathäuser, elf Autos und zwei Geschäfte gekommen.

  • 09:35 Uhr

    Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden acht Zivilisten verletzt

    Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe acht zivile Einwohner verletzt worden. Wie es heißt, befänden sich sieben der Verletzten in einem Krankenhaus, zwei davon in kritischem Zustand.

    Insgesamt seien 13 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet 14 Mal mit Artillerie, Luftstreitkräften und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner sechsmal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen. 

    In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 145 Drohnen abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.

  • 08:59 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 500 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 514 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

    Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Kursk, Brjansk, Woronesch, Orjol, Kaluga, Lipezk, Tambow, Rjasan, Nischni Nowgorod, Smolensk, Saratow, Samara, Uljanowsk, Rostow, der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Krim, Baschkortostan und Tatarstan sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

  • 08:21 Uhr

    Logistikzentren und Lager in Gebieten Kiew und Odessa getroffen

    In der vergangenen Nacht habe das russische Militär kombinierte Schläge auf Betriebe des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes und des Energie- und Brennstoffsektors, Logistikzentren sowie auf Seeschiffe mittels Kampfdrohnen geführt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. 

    Folgende Objekte seien in Kiew und Umgebung getroffen worden:

    • ein Lager für Materialien zur Drohnenherstellung,
    • ein Industriebetrieb Tukans, der Bauteile für Drohnen produzierte.

    In Odessa und der Region habe das russische Militär folgende Ziele angegriffen: 

    • drei Logistikzentren zur Lagerung und Verteilung von militärischen Gütern sowie Gütern mit doppeltem Verwendungszweck zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte,
    • ein Lager für Drohnenkomponenten.

    Darüber hinaus sei ein Frachtschiff beschädigt worden, das militärische Güter zum Hafen von Odessa transportiert hatte.

  • 07:25 Uhr

    Truppenverband Nord eliminiert in der Nacht mehr als 100 ukrainische Kämpfer

    Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Nord hätten in der vergangenen Nacht mit Unterstützung von Drohneneinheiten mehr als 200 Feueraufgaben in den Gebieten Charkow und Sumy ausgeführt. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit.

    Durch den Einsatz von Artillerie und Mehrfachraketenwerfern seien 119 ukrainische Soldaten, zehn provisorische Unterkünfte sowie 19 Geländefahrzeuge eliminiert worden, hieß es.

    Zudem hätten die Luftabwehreinheiten des Verbands 88 gegnerische Drohnen zerstört, die in Richtung der russischen Grenzregionen geflogen waren.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.