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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew für sofortigen Waffenstillstand – Moskau lehnt Pause ab

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew für sofortigen Waffenstillstand – Moskau lehnt Pause abQuelle: Sputnik © Sergei Gunejew
  • 23.09.2026 20:02 Uhr

    20:02 Uhr

    Kreml vor Rubio-Lawrow-Treffen in New York: Keine Grundlage für Ukraine-Friedensgespräche

    Vor dem geplanten Treffen von US-Außenminister Marco Rubio und Russlands Außenminister Sergei Lawrow in New York dämpft der Kreml die Hoffnungen auf neue Ukraine-Friedensgespräche. Moskau sieht weiterhin keine Voraussetzungen für Verhandlungen, signalisiert aber grundsätzlich Gesprächsbereitschaft.

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  • 19:49 Uhr

    Sibiga verlässt Saal nach Lawrows Rede

    Der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga war während der Rede des russischen Außenministers Sergei Lawrow bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Ukraine im Saal anwesend. Dies berichtet ein Korrespondent von RIA Nowosti.

    Nach Lawrows Rede verließ der russische Minister den Saal. Sibiga folgte ihm und kehrte wenige Minuten später zurück.

    Lawrow erinnerte daran, dass Russland wiederholt seine Bereitschaft zu Verhandlungen über einen nachhaltigen und gerechten Frieden in der Ukraine bekräftigt habe. Zugleich erklärte er, Moskau werde aufgrund der "bitteren Erfahrungen" während der Verhandlungen keine Pause bei der militärischen Sonderoperation einlegen.

  • 19:19 Uhr

    Rubio: USA offen für Dialog mit Russland

    Die USA bleiben nach Angaben von US-Außenminister Marco Rubio offen für Gespräche mit Russland über Konflikte, Krisen und andere Streitfragen. Nach seinem Gespräch mit dem russischen Außenminister Sergei Lawrow sagte Rubio:

    "Die Vereinigten Staaten bleiben immer offen für Gespräche mit praktisch jedem auf der Welt – auch mit Russland – über Konflikte, Krisen oder etwaige Meinungsverschiedenheiten, die wir haben könnten."

    Zudem stellte Rubio ein Treffen von US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin beim G20-Gipfel im Dezember in Miami in Aussicht. Er sagte:

    "Wir haben Präsident Putin zum G20-Gipfel eingeladen. Möglichkeit [für ein Treffen von Putin und Trump] wird sich im Dezember ergeben, wenn er [Putin] kommt."

    Sollte sich darüber hinaus eine Gelegenheit für ein weiteres Treffen mit einem konkreten Ziel ergeben, "wäre das gut", fügte Rubio hinzu.

  • 18:50 Uhr

    Sibiga: Kiew für sofortigen Waffenstillstand – Lawrow lehnt Pause ab

    In einer gemeinsamen Erklärung von 51 UN-Mitgliedstaaten heißt es, die Ukraine habe einem "vollständigen, sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand" zugestimmt. Eine entsprechende Erklärung gab auch der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga ab. Seine Äußerungen wurden von ukrainischen Medien zitiert.

    Lawrow erklärte hingegen bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Ukraine, Russland werde die militärische Sonderoperation nicht für Verhandlungen in irgendeinem Format aussetzen:

    "Aus bitterer Erfahrung belehrt, werden wir für die Dauer von Verhandlungen in irgendeinem Format keine Pause bei der militärischen Sonderoperation einlegen. Obwohl Europa genau das will, und zwar mit demselben schlichten Ziel, eine Atempause zu bekommen und die erschöpften Waffenarsenale des Kiewer Regimes wieder aufzufüllen, das aus Verzweiflung längst zu offen terroristischen Methoden übergegangen ist."

  • 18:18 Uhr

    Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Attacken

    Bei einem Angriff der Ukraine auf einen landwirtschaftlichen Betrieb des Unternehmens "Miratorg" im Gebiet Brjansk sind drei Menschen verletzt worden. Laut dem amtierenden Gouverneur Jegor Kowaltschuk wurde ein Fahrzeug auf dem Gelände der Rinderfarm im Wygo­nitschski-Bezirk angegriffen. Auch Nutztiere wurden verletzt.

    In Kursk traf eine ukrainische Drohne ein Wohnhaus im privaten Sektor. Dabei erlitt ein 50-jähriger Mann unter anderem ein Schädel-Hirn-Trauma und eine Gehirnerschütterung. Laut Gouverneur Alexander Chinstein wurden zudem ein Haus, eine Garage, ein Auto und ein Geschäft beschädigt.

  • 17:54 Uhr

    Russische Armee greift Kommunikationsinstitut in Kiew an

    Russische Streitkräfte haben nach Angaben des Telegram-Kanals "Militärkorrespondenten des Russischen Frühlings" das Institut "Giproswjas" in Kiew angegriffen. Die Einrichtung ist demnach im Bereich der Sonderkommunikation von strategischer Bedeutung. In dem Gebäude sollen sich auch Büros des Telekommunikationsunternehmens "Ukrtelekom" befinden.

    Der Militärkorrespondent Andrei Filatow berichtete unterdessen, dass die russischen Streitkräfte für Drohnen das autonome optische Navigationssystem "Susanin" einsetzen. Damit könnten die Drohnen ihren Flugauftrag auch ohne Verbindung zum Bediener und ohne GPS-Signal ausführen.

    Zuvor hatte der Militärkorrespondent Roman Saponkow erklärt, der Einsatz der reaktiven Drohnen "Geran-4" und "Geran-5" verändere den Konfliktverlauf zugunsten Moskaus. Die Kriegsökonomie habe sich dadurch "sofort" verändert, da die ukrainischen Streitkräfte vergleichsweise günstige "Geran"-Drohnen mit teuren Flugabwehrraketen bekämpften.

  • 17:27 Uhr

    Russland trifft Datenzentrum des ukrainischen Verteidigungsministeriums

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte Datenzentren sowie Logistik- und Lagerterminals angegriffen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt worden seien. Das Ministerium teilte mit:

    "Infolge der Angriffe wurde in der Stadt Kiew das Datenzentrum New-Telco getroffen, das zu den wichtigsten Objekten für den Austausch von Internetverkehr des ukrainischen Verteidigungsministeriums zählt."

    Ebenfalls getroffen wurde das Rechenzentrum "United DC", das die internationale Kommunikation der ukrainischen Geheimdienste sicherstellte.

    In Odessa und Iljitschowsk wurden zudem zwei Logistikzentren getroffen, über die aus Europa eingetroffene Militärgüter verteilt wurden.

  • 17:07 Uhr

    Warum die Eliten der Ukraine den demografischen Tod des Landes beschleunigen

    Die Ukraine hat, will man ukrainischen Quellen glauben, demographisch gesehen den Punkt überschritten, ab dem ihre Bevölkerung ausstirbt – und zwar unwiederbringlich. Wozu beschleunigen selbsternannte Patrioten des Landes diesen Vorgang auch noch?

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  • 16:46 Uhr

    Ausbruchsversuche aus Kesseln in Gebiet Charkow und DVR vereitelt

    Die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord hätten einen Ausbruchsversuch des ukrainischen Militärs aus der Einkesselung im Gebiet Charkow vereitelt, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau im täglichen Frontbericht. Aktive Kampfhandlungen zur Ausweitung der äußeren Kontrollzone bei den Siedlungen Petropawlowka, Losowaja und Prikolotnoje würden fortgesetzt. Die Verluste der blockierten Formationen beliefen sich an einem Tag auf mehr als 35 Kämpfer.

    Zudem hätten die Soldaten des russischen Truppenverbands Mitte den Belagerungsring in der Stadt Dobropolje der Volksrepublik Donezk erweitert, so die Militärbehörde weiter. Drei Ausbruchsversuche von ukrainischen Einheiten aus dem Kessel in Richtung der Ortschaft Swjatogorowka seien verhindert worden. Innerhalb von 24 Stunden seien mehr als 40 ukrainische Soldaten eliminiert und 158 Gebäude gesäubert worden.

  • 16:30 Uhr

    "Sie würden sofort fliehen" – Ukrainischer Blogger zeigt vergitterten Bus für Zwangsmobilisierte

    Ein ukrainischer Blogger hat mit Erlaubnis des Militärs mit "versteckter Kamera" den Alltag im Ausbildungslager gefilmt und das Video am Sonntag, dem 20. September 2026, auf Youtube veröffentlicht. Darin zeigte er auch einen schwer gesicherten Bus, der den Zwangsmobilisierten das Entkommen unmöglich machen soll.

    "Der Bus ist natürlich so gebaut, dass man daraus nicht entfliehen kann. Bewaffnetes Personal bewacht die Ausgänge. Und mir ist klar, dass sie sofort einfach durch die Fenster fliehen würden, wenn es keine Bewachung gäbe", erklärt der Youtuber.

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Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.