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Liveticker Ukraine-Krieg – Söder: Wehrfähige Ukrainer müssen aus Deutschland in Heimat zurückkehren

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Söder: Wehrfähige Ukrainer müssen aus Deutschland in Heimat zurückkehren© Daniel Vogl/picture alliance via Getty Images
  • 23.09.2026 15:55 Uhr

    15:55 Uhr

    Stubb: USA wollen bis zum Winter einen teilweisen Waffenstillstand in der Ukraine erreichen

    US-Präsident Donald Trump scheine sich verstärkt auf Friedensbemühungen in der Ukraine zu konzentrieren, während US-Unterhändler sich darum bemühten, einen teilweisen Waffenstillstand zwischen Moskau und Kiew bis zum Winter zu erreichen. Dies erklärt der finnische Präsident Alexander Stubb am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg.

    Er präzisiert, dass eine solche Vereinbarung einen gegenseitigen Verzicht auf Angriffe gegen die Energieinfrastruktur vorsehen müsse.

    "Wenn die Ukraine keine Ölraffinerien angreift, sollte Russland auch keine Energie- und Stromversorgungsanlagen in der Ukraine angreifen."

    Die Reisen der US-Gesandten Jared Kushner, Steve Witkoff und des CIA-Direktors John Ratcliffe nach Moskau und Kiew zeigten, dass Trump ihnen "erlaubt, sich einzubringen", sagt der finnische Politiker. Es deute darauf hin, dass "Präsident Trump eine noch stärkere Rolle bei den Friedensverhandlungen übernehmen wird".

  • 15:30 Uhr

    Frontbericht: Kiew verliert binnen 24 Stunden mehr als 1.300 Kämpfer

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.380 Soldaten verloren hat. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf bis zu 210 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug und 13 Autos.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 220 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos, ein Artilleriegeschütz vom Typ Krab aus polnischer Produktion und ein Artilleriegeschütz vom Typ Bogdana.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte etwa 225 Kämpfer ein. Zudem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ Kasak, 20 Autos und drei Feldartilleriegeschütze neutralisiert.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte erlitten die Kiewer Truppen einen Verlust von mehr als 410 Kämpfern. Überdies setzte die russische Armee zehn gepanzerte Kampffahrzeuge, sechs Autos und drei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 275 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich einen Panzer, ein gepanzertes Kampffahrzeug und elf Autos.

    Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 40 Soldaten. Außerdem wurden 20 Autos zerstört. 

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Produktionsstätten für Drohnen und deren Komponenten, Logistikzentren, Treibstofflager sowie Objekte der Energieinfrastruktur angegriffen, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 143 Bezirken ebenfalls getroffen. 

    Russische Luftabwehrkräfte schossen drei gelenkte Bomben und 868 Starrflüglerdrohnen ab. 

    Die Luftstreitkräfte der Schwarzmeerflotte zerstörten im nordwestlichen Teil des Schwarzen Meeres drei unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte.

    Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 244.127 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 31.010 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.780 Mehrfachraketenwerfer, 36.547 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 72.638 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

  • 14:59 Uhr

    "Der Bro ist total breit" – Selenskij sorgt für Aufsehen bei Trump-Treffen

    Bei dem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij am Rande der UN-Generalversammlung am Dienstag in New York äußerte US-Präsident Donald Trump die Hoffnung, dass der Ukraine-Konflikt noch vor dem Winter beigelegt werden könne. Selenskij wiederum zeigte sich wiederholt ausgesprochen dankbar für Trumps Unterstützung.
     
    Das Treffen zwischen Trump und Selenskij wurde international mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. In den sozialen Netzwerken sorgte dabei vor allem Selenskijs Auftritt für reichlich Gesprächsstoff.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 14:20 Uhr

    Kreml sieht keine Voraussetzungen für Friedensgespräche zur Ukraine

    Es gebe derzeit keine Voraussetzungen für die Aufnahme von Friedensgesprächen zur Ukraine, auch wenn Russland weiterhin offen dafür sei, erklärt der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.

    "Die Militarisierung der Ukraine setzt sich tatsächlich fort. Die europäischen Staaten versuchen, immer neue Gelder für den Kauf von Waffen aufzubringen. Das Kiewer Regime setzt seine durchaus terroristischen Aktivitäten fort."

  • 13:37 Uhr

    Russlands Außenministerium: EU kann Kiew nicht länger aus eigenen Mitteln finanzieren

    Die EU könne die Ukraine nicht länger auf eigene Kosten unterstützen, daher seien in Brüssel die Diskussionen über die Beschlagnahme russischer Vermögenswerte zur Finanzierung Kiews wieder aufgenommen worden. Dies erklärt Wladislaw Maslennikow, Direktor der Abteilung für Europäische Angelegenheiten im russischen Außenministerium, gegenüber RIA Nowosti.  

    "Die Europäische Union hat objektiv gesehen die Grenzen ihrer Möglichkeiten erreicht, was die Finanzierung der ständig wachsenden Bedürfnisse des Kiewer Regimes angeht. Dies ist der Grund für die erneute Diskussion über die Beschlagnahmung russischer Vermögenswerte. Die Frage wird von jenen Ländern vorangetrieben, auf deren Territorium entweder nichts gelagert wird oder sich ein kleiner Teil unserer Gelder befindet. Das sind Schweden, die Niederlande, Spanien, Polen, Deutschland."

    Die jüngsten Treffen des EU-Rates hätten jedoch gezeigt, dass es innerhalb der EU keinen Konsens zum Thema der Beschlagnahme russischer Gelder gebe, betont der Diplomat. Er weist darauf hin, dass einige EU-Länder nicht bereit seien, die Verantwortung für den Diebstahl russischer Milliarden zu übernehmen.

  • 12:59 Uhr

    Zwei Ortschaften im Gebiet Charkow unter russischer Kontrolle  

    In den vergangenen 24 Stunden hätten die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord den Einkreisungsring um den Gegner im Gebiet Charkow weiterhin enger gezogen. Dies berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau am Mittwoch. Innerhalb des Einkesselungsrings habe das russische Militär die Ortschaften Krasny Jar und Potichonowo unter Kontrolle gebracht. 

  • 12:18 Uhr

    FSB nimmt Mann auf Krim wegen Spendensammlung für ukrainische Armee fest 

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen 38-jährigen Einwohner der Stadt Kertsch auf der Krim festgenommen. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde am Mittwoch mit. 

    Nach Angaben des FSB habe der Mann im Messenger-Dienst Telegram eine Gruppe mit proukrainisch gesinnten Freiwilligen erstellt, über die er Geldspenden und den Kauf von Ausrüstung für ukrainische Einheiten organisiert haben soll.

    Zudem habe er Informationen über die Standorte von militärischen Objekten auf der Krim an einen vom Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) verwalteten Telegram-Bot übermittelt.

    Der Mann habe Foto- und Videoaufnahmen von russischer Militärtechnik in Kertsch, insbesondere von dort stationierten Luftabwehrsystemen, sowie von Kriegsschiffen gemacht. Die ukrainische Seite soll geplant haben, diese Daten für spätere Angriffe zu verwenden. 

    Der Mann sei an seinem Wohnort festgenommen worden. Bei einer Durchsuchung hätten die FSB-Beamten bei ihm einen russischen Wehrpass, ein ukrainisches Seefahrtsbuch sowie Pässe der Russischen Föderation und der Ukraine sichergestellt.

    Der Festgenommene habe ein Geständnis abgelegt. Es seien Ermittlungen wegen Landesverrats eingeleitet worden.

  • 11:37 Uhr

    Söder: Wehrfähige ukrainische Männer gehören in ihre Heimat, nicht in deutsche Sozialsysteme

    Markus Söder, der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident, fordert, dass wehrpflichtige ukrainische Männer, die sich in Deutschland aufhalten, in ihre Heimat zurückkehren, anstatt ihnen Sozialleistungen zu zahlen. Auf X schrieb er:

    "Wehrfähige Männer aus der Ukraine gehören in ihre Heimat, nicht in unsere Sozialsysteme."

    In einem Video erklärt er zudem:

    "Ich glaube auch, es ist wichtig, schon darüber zu reden, dass gerade junge wehrfähige Männer aus der Ukraine eher überlegen, wie man den Weg finden kann, dass sie in ihrer Heimat den Schutz leisten, als dass sie möglicherweise bei uns in der Grundsicherung wären. Dafür ist kein Verständins."

  • 10:56 Uhr

    Binnen einer Woche bei ukrainischen Angriffen 41 Zivilisten getötet, 338 verletzt 

    In den vergangenen sieben Tagen wurden mehr als 300 Zivilisten Opfer von ukrainischen Angriffen. Dies erklärt Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS

    "In der vergangenen Woche wurden 379 Zivilisten Opfer des Beschusses durch ukrainische Nazis: 338 Menschen wurden verwundet, darunter 18 Minderjährige, 41 Personen wurden getötet, darunter vier Kinder." 

    Miroschnik zufolge sei die überwiegende Mehrheit der Zivilisten – 370 Menschen – Opfer ukrainischer Drohnenangriffe.

    Seinen Angaben zufolge hätten die ukrainischen Truppen in den vergangenen sieben Tagen fast 8.900 Geschosse verschiedener Art auf Russlands Territorium abgefeuert.

    Die größte Anzahl verletzter Zivilisten sei in der vergangenen Woche in den Gebieten Belgorod, Saporoschje, Cherson, Rostow, der Region Moskau sowie den Volksrepubliken Donezk und Lugansk verzeichnet worden.

  • 10:14 Uhr

    Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden ein Toter und drei Verletzte

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, seien binnen 24 Stunden 45 Geschosse auf die Region abgefeuert worden. Die Luftabwehrkräfte hätten 193 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. 24 Mal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es. 

    Chinstein meldet Opfer unter der Zivilbevölkerung. Ein Mann sei ums Leben gekommen, drei weitere Personen hätten Verletzungen erlitten.

    Zu Schaden seien zwei Privathäuser, elf Autos und zwei Geschäfte gekommen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.