Liveticker Ukraine-Krieg – Söder: Wehrfähige Ukrainer müssen aus Deutschland in Heimat zurückkehren

23.09.2026 14:20 Uhr
14:20 Uhr
Kreml sieht keine Voraussetzungen für Friedensgespräche zur Ukraine
Es gebe derzeit keine Voraussetzungen für die Aufnahme von Friedensgesprächen zur Ukraine, auch wenn Russland weiterhin offen dafür sei, erklärt der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.
"Die Militarisierung der Ukraine setzt sich tatsächlich fort. Die europäischen Staaten versuchen, immer neue Gelder für den Kauf von Waffen aufzubringen. Das Kiewer Regime setzt seine durchaus terroristischen Aktivitäten fort."
13:37 Uhr
Russlands Außenministerium: EU kann Kiew nicht länger aus eigenen Mitteln finanzieren
Die EU könne die Ukraine nicht länger auf eigene Kosten unterstützen, daher seien in Brüssel die Diskussionen über die Beschlagnahme russischer Vermögenswerte zur Finanzierung Kiews wieder aufgenommen worden. Dies erklärt Wladislaw Maslennikow, Direktor der Abteilung für Europäische Angelegenheiten im russischen Außenministerium, gegenüber RIA Nowosti.
"Die Europäische Union hat objektiv gesehen die Grenzen ihrer Möglichkeiten erreicht, was die Finanzierung der ständig wachsenden Bedürfnisse des Kiewer Regimes angeht. Dies ist der Grund für die erneute Diskussion über die Beschlagnahmung russischer Vermögenswerte. Die Frage wird von jenen Ländern vorangetrieben, auf deren Territorium entweder nichts gelagert wird oder sich ein kleiner Teil unserer Gelder befindet. Das sind Schweden, die Niederlande, Spanien, Polen, Deutschland."
Die jüngsten Treffen des EU-Rates hätten jedoch gezeigt, dass es innerhalb der EU keinen Konsens zum Thema der Beschlagnahme russischer Gelder gebe, betont der Diplomat. Er weist darauf hin, dass einige EU-Länder nicht bereit seien, die Verantwortung für den Diebstahl russischer Milliarden zu übernehmen.
12:59 Uhr
Zwei Ortschaften im Gebiet Charkow unter russischer Kontrolle
In den vergangenen 24 Stunden hätten die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord den Einkreisungsring um den Gegner im Gebiet Charkow weiterhin enger gezogen. Dies berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau am Mittwoch. Innerhalb des Einkesselungsrings habe das russische Militär die Ortschaften Krasny Jar und Potichonowo unter Kontrolle gebracht.
12:18 Uhr
FSB nimmt Mann auf Krim wegen Spendensammlung für ukrainische Armee fest
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen 38-jährigen Einwohner der Stadt Kertsch auf der Krim festgenommen. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde am Mittwoch mit.
Nach Angaben des FSB habe der Mann im Messenger-Dienst Telegram eine Gruppe mit proukrainisch gesinnten Freiwilligen erstellt, über die er Geldspenden und den Kauf von Ausrüstung für ukrainische Einheiten organisiert haben soll.
Zudem habe er Informationen über die Standorte von militärischen Objekten auf der Krim an einen vom Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) verwalteten Telegram-Bot übermittelt.
Der Mann habe Foto- und Videoaufnahmen von russischer Militärtechnik in Kertsch, insbesondere von dort stationierten Luftabwehrsystemen, sowie von Kriegsschiffen gemacht. Die ukrainische Seite soll geplant haben, diese Daten für spätere Angriffe zu verwenden.
Der Mann sei an seinem Wohnort festgenommen worden. Bei einer Durchsuchung hätten die FSB-Beamten bei ihm einen russischen Wehrpass, ein ukrainisches Seefahrtsbuch sowie Pässe der Russischen Föderation und der Ukraine sichergestellt.
Der Festgenommene habe ein Geständnis abgelegt. Es seien Ermittlungen wegen Landesverrats eingeleitet worden.
11:37 Uhr
Söder: Wehrfähige ukrainische Männer gehören in ihre Heimat, nicht in deutsche Sozialsysteme
Markus Söder, der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident, fordert, dass wehrpflichtige ukrainische Männer, die sich in Deutschland aufhalten, in ihre Heimat zurückkehren, anstatt ihnen Sozialleistungen zu zahlen. Auf X schrieb er:
"Wehrfähige Männer aus der Ukraine gehören in ihre Heimat, nicht in unsere Sozialsysteme."
In einem Video erklärt er zudem:
"Ich glaube auch, es ist wichtig, schon darüber zu reden, dass gerade junge wehrfähige Männer aus der Ukraine eher überlegen, wie man den Weg finden kann, dass sie in ihrer Heimat den Schutz leisten, als dass sie möglicherweise bei uns in der Grundsicherung wären. Dafür ist kein Verständins."
Wehrfähige Männer aus der Ukraine gehören in ihre Heimat, nicht in unsere Sozialsysteme. pic.twitter.com/7kER8ucZCB
— Markus Söder (@Markus_Soeder) September 23, 202610:56 Uhr
Binnen einer Woche bei ukrainischen Angriffen 41 Zivilisten getötet, 338 verletzt
In den vergangenen sieben Tagen wurden mehr als 300 Zivilisten Opfer von ukrainischen Angriffen. Dies erklärt Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS.
"In der vergangenen Woche wurden 379 Zivilisten Opfer des Beschusses durch ukrainische Nazis: 338 Menschen wurden verwundet, darunter 18 Minderjährige, 41 Personen wurden getötet, darunter vier Kinder."
Miroschnik zufolge sei die überwiegende Mehrheit der Zivilisten – 370 Menschen – Opfer ukrainischer Drohnenangriffe.
Seinen Angaben zufolge hätten die ukrainischen Truppen in den vergangenen sieben Tagen fast 8.900 Geschosse verschiedener Art auf Russlands Territorium abgefeuert.
Die größte Anzahl verletzter Zivilisten sei in der vergangenen Woche in den Gebieten Belgorod, Saporoschje, Cherson, Rostow, der Region Moskau sowie den Volksrepubliken Donezk und Lugansk verzeichnet worden.
10:14 Uhr
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden ein Toter und drei Verletzte
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, seien binnen 24 Stunden 45 Geschosse auf die Region abgefeuert worden. Die Luftabwehrkräfte hätten 193 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. 24 Mal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.
Chinstein meldet Opfer unter der Zivilbevölkerung. Ein Mann sei ums Leben gekommen, drei weitere Personen hätten Verletzungen erlitten.
Zu Schaden seien zwei Privathäuser, elf Autos und zwei Geschäfte gekommen.
09:35 Uhr
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden acht Zivilisten verletzt
Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe acht zivile Einwohner verletzt worden. Wie es heißt, befänden sich sieben der Verletzten in einem Krankenhaus, zwei davon in kritischem Zustand.
Insgesamt seien 13 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet 14 Mal mit Artillerie, Luftstreitkräften und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner sechsmal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen.
In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 145 Drohnen abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.
08:59 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 500 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 514 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Kursk, Brjansk, Woronesch, Orjol, Kaluga, Lipezk, Tambow, Rjasan, Nischni Nowgorod, Smolensk, Saratow, Samara, Uljanowsk, Rostow, der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Krim, Baschkortostan und Tatarstan sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
08:21 Uhr
Logistikzentren und Lager in Gebieten Kiew und Odessa getroffen

Symbolbild: Ein ukrainischer Feuerwehrmann löscht einen Brand in einem von russsischen Streitkräften getroffenen Lager im Gebiet OdessaStaatlicher Dienst der Ukraine für Notfallsituationen/Anadolu via Getty Images In der vergangenen Nacht habe das russische Militär kombinierte Schläge auf Betriebe des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes und des Energie- und Brennstoffsektors, Logistikzentren sowie auf Seeschiffe mittels Kampfdrohnen geführt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.
Folgende Objekte seien in Kiew und Umgebung getroffen worden:
- ein Lager für Materialien zur Drohnenherstellung,
- ein Industriebetrieb Tukans, der Bauteile für Drohnen produzierte.
In Odessa und der Region habe das russische Militär folgende Ziele angegriffen:
- drei Logistikzentren zur Lagerung und Verteilung von militärischen Gütern sowie Gütern mit doppeltem Verwendungszweck zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte,
- ein Lager für Drohnenkomponenten.
Darüber hinaus sei ein Frachtschiff beschädigt worden, das militärische Güter zum Hafen von Odessa transportiert hatte.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
