Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskij hofft auf Beilegung vor Winter

22.09.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:55 Uhr
Podoljaka: Angriffe auf das Hinterland – Tendenzen und Auswirkungen

RT Seinen Überblick zur Lage an den Fronten im Ukraine-Krieg vom vergangenen Sonntag beginnt Juri Podoljaka mit dem beispiellosen ukrainischen Angriff auf Moskau am letzten Tag der Duma-Wahlen.
Das Kiewer Regime hatte über 1.600 Drohnen gestartet, doch kaum Schaden angerichtet, weil die kleine und große Luftabwehr der russischen Streitkräfte mit enormer Effektivität arbeitet. Auch die nicht näher genannte Zahl an FP-5 Marschflugkörpern konnte vollständig unschädlich gemacht werden.
Der Gegenschlag Moskaus mit offiziell 138 Drohnen hat hingegen Dutzende Ziele in verschiedenen Regionen der Ukraine getroffen. "Da kann Kiew noch so sehr prahlen und von angeblichen 'Siegen' sprechen, das ist ein Fiasko", so der aus Sumy stammende Militäranalyst und Blogger. Die Machthaber in Kiew "haben sich gründlich blamiert."
Zur Lage entlang der Kontaktlinie äußert sich Podoljaka hingegen nur kurz und verweist auf seinen Live-Stream am nächsten Tag. Seit ein paar Monaten schon berichtet Juri Podoljaka hauptsächlich in Live-Streams über die Lage an den Fronten. Dazu lädt er regelmäßig auch andere bekannte Militär-Analysten ein.
Das Format und vor allem die Länge der Live-Streams erschweren die Übersetzung, weshalb RT DE die Analysen von Podoljaka seltener als bisher bringen kann.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
21:48 Uhr
Selenskij: Kiew bereit für Energiewaffenruhe
Die Ukraine ist bereit für einen Energiewaffenstillstand mit Russland, erklärt Präsident Wladimir Selenskij nach dem Treffen mit Donald Trump in New York.
Ihm zufolge wäre Kiew zu jedem Format bereit. Moskau solle dafür aber ihre Angriffe auf ukrainische Energieobjekte unterlassen.
Bei dem Treffen mit Trump sei keine Rede davon gewesen, dass die Ukraine ihre Angriffe einseitig einstellen müsse, fügt Selenskij hinzu.
21:41 Uhr
Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland
Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 17 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Die Drohnen wurden über den Gebieten Kursk und Belgorod sowie über der Teilrepublik Krim und dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
21:19 Uhr
Trump zeigt sich zuversichtlich über eine Lösung des Konfliktes
US-Präsident Donald Trump zeigt sich zuversichtlich, dass eine Lösung für den Ukraine-Konflikt gefunden wird. Diese Position bekräftigt er bei einem Treffen mit Wladimir Selenskij am Rande der 81. UN-Generalversammlung in New York. Die Ukraine möchte eine Einigung erzielen. Dies habe Trump nach eigenen Angaben unter anderem mit Wladimir Putin besprochen.
Außerdem stellt Trump fest, dass die USA eine Lösung zu finden versuchen:
"Ich glaube, es wird geschehen, ich glaube es wirklich. Wir haben viel zu besprechen."
Bei dem Treffen der Staatschefs werde unter anderem die Möglichkeit einer ukrainischen Produktion von Patriot-Abfangraketen erörtert, führt Trump aus.
Er schließt zudem ein neues Treffen mit Putin nicht aus. Es werde jedoch wohl nicht im Rahmen des bevorstehenden G20-Gipfels im Bundesstaat Florida stattfinden.
21:07 Uhr
Selenskij hofft auf Beilegung vor Winter

Wladimir Selenskij und Donald Trump am 22. September im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New YorkChip Somodevilla / Gettyimages.ru Die Ukraine möchte den Konflikt mit Russland vor dem Winter beenden, erklärt Präsident Wladimir Selenskij bei dem Treffen mit Donald Trump am Rande der 81. UN-Generalversammlung. Ukrainische Medien zitieren den Staatschef:
"Ich hoffe, wir können den Konflikt beenden. Präsident Trump wird uns dabei helfen. Ich denke, das muss so schnell wie möglich geschehen, bevor der Winter einbricht."
20:46 Uhr
Sacharowa: Russland nutzt alle Möglichkeiten für Beilegung des Konfliktes
Russland hat bislang alle Möglichkeiten für eine Lösung des Ukraine-Konfliktes verwendet und wird so auch weiterhin tun, sagt Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums.
Moskau habe sich schon immer für den Frieden eingesetzt, werde jedoch nicht dazu gezwungen, die Ziele und Vorgaben der militärischen Sonderoperation aufzugeben.
20:28 Uhr
Erdoğan: Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer inakzeptabel
Die Türkei bleibt in Kontakt mit Russland und der Ukraine, um die Ausweitung des Konfliktes auf ein größeres Gebiet zu verhindern, erklärt Präsident Recep Tayyip Erdoğan vor der UN-Generalversammlung. Zudem äußert sich der Staatschef über die Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer und die Ernährungssicherheit besorgt. Die Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer hält Erdoğan für inakzeptabel.
20:10 Uhr
Neuer Großangriff auf Ukraine: Chemie- und Energiesektor schwer getroffen

RT In der Nacht zu Dienstag hat Russland einen groß angelegten Angriff auf verschiedene strategische Ziele in der Ukraine durchgeführt. Es seien Einrichtungen der metallurgischen und chemischen Industrie, des Energiesektors sowie des militärisch-industriellen Komplexes beschossen worden, hieß es.
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden bei dem nächtlichen Luftangriff Ziele in Kiew sowie den Regionen Dnjepropetrowsk, Poltawa und Odessa ins Visier genommen. Es seien Einrichtungen der metallurgischen und chemischen Industrie, des Energiesektors sowie des militärisch-industriellen Komplexes beschossen worden, hieß es. Bei dem Angriff sollen land-, see- und luftgestützte Präzisionswaffen sowie unbemannte Fluggeräte zum Einsatz gekommen sein.
Ersten Berichten zufolge waren darunter über 150 Shahed-Drohnen, mehrere Arten ballistischer Raketen und Dan-T-Drohnen.
Ferner hieß es, dass Schiffe erfasst worden seien, die im Interesse der Streitkräfte der Ukraine operierten.Die ukrainischen Regionalvertretungen meldeten bisher bis zu drei Todesopfer und mehrere Verletzte. Die Zentralregierung in Kiew hat noch keine offiziellen Zahlen genannt.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
19:43 Uhr
Gebiete Saporoschje und Brjansk: Zahlreiche Angriffe während Duma-Wahlen verzeichnet
Die Duma-Wahlen im Gebiet Saporoschje haben unter schwierigen Bedingungen stattgefunden, erklärt Oleg Koltunow, der Leiter der regionalen Abteilung des Innenministeriums. Im Ergebnis der ukrainischen Angriffe kam Jelena Astanina, die Leiterin einer Bezirkswahlkommission, ums Leben, vier Zivilisten wurden verletzt. Zudem wurden insgesamt 43 Einrichtungen beschädigt.
Auch die Behörden im Gebiet Brjansk verzeichneten zahlreiche Angriffe während der Wahlen. Wie Jelena Annenkowa, die Leiterin der regionalen Wahlkommission, gegenüber Journalisten betonte, wurden Gebäude der Wahlkommissionen wiederholt gegnerischen Attacken ausgesetzt. Verletzte gab es nicht.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


