Nahost

Jemen: Zwölf Tote nach Raketenangriff der Huthi gegen Militärlager

Die jemenitischen Huthi-Rebellen haben ein Ausbildungslager der Regierungstruppen in der Provinz Schabwa angegriffen. Dabei kamen mindestens zwölf Soldaten ums Leben. Die Rebellenmiliz führt seit über einem Monat eine Offensive gegen die Regierungstruppen in Jemen.
Jemen: Zwölf Tote nach Raketenangriff der Huthi gegen Militärlager© Urheberrechtlich geschützt

Mindestens zwölf Militärangehörige der jemenitischen Regierungstruppen sind bei einem Raketenangriff auf ihr Ausbildungslager ums Leben gekommen, berichtete die Nachrichtenagentur RIA Nowosti am 19. November unter Verweis auf einen Vertreter der lokalen Behörden. 

Der Gesprächspartner von RIA Nowosti lastete die Verantwortung für den Angriff der auch als Huthi bekannten Bewegung Ansar Allah an und erklärte:

"Mindestens zwölf Militärangehörige wurden getötet und über 25 weitere verwundet, nachdem die Gruppierung Ansar Allah ein Militärausbildungslager in der Provinz Schabwa mit Raketen angegriffen hatte."

Zuvor hatten die Huthi nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters am 15. Oktober den Palast Al-Maʿashiq in Aden mit Raketen angegriffen, wo sich die Residenz des international anerkannten Präsidenten des Landes befindet. Dabei kamen zwei Wachleute ums Leben.

Die Huthi führen seit September eine Großoffensive in Jemen. Unter anderem gelang es ihnen dabei, Geländegewinne an der Westküste des Landes zu erzielen, sowie Jemens drittgrößte Stadt, Taʿizz, einzukesseln. Im Gegenzug rief Jemens Regierung eine Mobilmachung und den Beginn einer Operation zur Rückeroberung der durch die Huthi besetzten Gebiete aus.

Mehr zum Thema – Militärischer Erfolg der Huthi wird den gesamten Nahen Osten beeinflussen

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