Vom Abend des 27. Juli bis zum Morgen des 28. Juli 2026 hat das ukrainische Militär seinen Drohnenterror gegen russische Zivilisten fortgesetzt.
Angriffe des Kiewer Regimes mit Kamikazedrohnen für den Fronteinsatz gegen Zivilisten haben Opfer im russischen Grenzgebiet Belgorod verursacht. Ein Geflügelzuchtbetrieb in der grenznahen Stadt Schebekino wurde angegriffen – ein Mitarbeiter wurde getötet; es gab auch eine bisher nicht präzisierte Zahl an Verwundeten. Eine weitere Gefechtsfeld-Kamikazedrohne der ukrainischen Streitkräfte griff einen Reisebus in Schebekino an und verletzte dabei 19 Menschen, wie der amtierende Gouverneur mitteilte. Getötet wurde den ersten Berichten zufolge niemand; 18 Personen wurden in das Zentrale Bezirkskrankenhaus Schebekino eingeliefert. Sechs der Verletzten befinden sich in ernstem Zustand. "Fünfzehn Bürger wurden durch Splitter verletzt, drei weitere erlitten ernsthafte Verletzungen durch die Explosionswelle", berichtete Gouverneur Alexander Schuwajew.
Zeugen schildern, dass der Fahrer des Busses die Fahrgäste in Sicherheit zu bringen versuchte, weil er die Kamikazedrohne im Anflug bemerkt hatte: Er steuerte sofort einen Unterstand an und öffnete die Türen, um die Menschen aus dem Fahrzeug zu lassen. Augenzeugen zufolge flog die Drohne danach gezielt auf Menschen zu, die rennend den Bus verließen, verfing sich jedoch an einem Hindernis und explodierte in relativer Nähe der Menge. Bei dem Angriff wurden der Bus selbst und ein Lkw beschädigt, Splitter übersäten zudem einen Pkw.
Ein weiterer Überlandbus wurde in Gorlowka, einer Stadt in der russischen Volksrepublik Donezk, angegriffen. Die Rede ist bisher von fünf Verwundeten.
In der Stadtkommune Starodub im Gebiet Brjansk wurde eine Frau bei einem Drohnenangriff auf einen Betrieb verletzt. Auch in den Landkreisen Unetscha und Klimowo im selben Gebiet wurde jeweils ein Mann bei Drohnenangriffen verletzt.
Neben Angriffen mit Kurzstrecken-Kamikazedrohnen verübte das ukrainische Militär seine Terrorangriffe gegen Zivilisten in Russland auch mit Langstreckendrohnen. In der Nacht vom 27. Juli, gezählt ab 20 Uhr Moskauer Zeit, auf den 28. Juli, gezählt bis 8 Uhr Moskauer Zeit, fingen Russlands Luftverteidigungssysteme 356 Langstrecken-Kamikazedrohnen in Starrflügel-Bauart, die das Kiewer Regime losgeschickt hatte, über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Tula, Rostow, Rjasan und Smolensk, in der Umgebung Moskaus, der Republik Krim und über dem Asowschen Meer ab und zerstörten sie. Dies vermeldet Russlands Verteidigungsministerium am 28. Juli 2026.
Ein Teil der losgeschickten Drohnen schaffte es dennoch, Schäden anzurichten. Eine traf ein Hochbau-Wohnhaus in Tschechow bei Moskau – sie schlug in eine Wohnung im 19. Stockwerk ein. Opfer gab es nicht, weil die Bewohner der Wohnung und der Nachbarwohnungen außer Haus waren. Den dadurch entstandenen Brand löschten die Hausbewohner umgehend auf eigene Faust. Außerdem entzündeten sich durch einen weiteren Drohneneinschlag Reifen auf einem Gelände des Tschechower Recyclingwerks. Das Unternehmen verarbeitet Altreifen und produziert daraus, neben neuen Reifen, Gummigranulat, Gummipulver und über 600 verschiedene weitere Gummiprodukte. Das Werk zählt zu den größten russischen Herstellern in dieser Branche. Im Dorf Waulowo brannte ein Privathaus, es befand sich jedoch niemand im Haus. In der Stadt Dubna beschädigten Drohnenteile ein Landhaus; niemand wurde verletzt.
Im Gebiet Rjasan fiel das brennende Wrack einer abgeschossenen Drohne des ukrainischen Militärs auf ein Wohnhaus, wie Gebietsgouverneur Pawel Malkow berichtete. Eine Person wurde verletzt. Mehrere Wohnungen wurden durch Drohnenfragmente beschädigt.
Außerdem erlagen zwei Personen ihren Wunden, die sie bei vorigen Kamikazedrohnen-Anschlägen des ukrainischen Militärs auf das Gebiet Belgorod erlitten hatten, in Krankenhäusern – eine Frau, die bei einem Angriff auf einen Reisebus in Schebekino am 20. Juli verwundet worden war, und ein Mann, der bei einem Angriff auf einen Lkw am 23. Juli Wunden erlitten hatte. Beim Anschlag auf den Reisebus waren fünf Personen ums Leben gekommen. Weitere 27 Personen waren verwundet worden, vier von ihnen schwer.
Mehr zum Thema – Kiews Angriffe auf Russlands Warenlager: Terror gegen Zivilisten – Westmedien mit Scheinbegründung