In seiner Auftaktrede zur zweitägigen Kabinettsklausur in Neuhardenberg warnte er vor einer wachsenden Bedrohung durch hybride Angriffe.
Der Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen am 4. August zeige, dass Deutschland zunehmend ins Fadenkreuz gerückt worden sei. In Kürze wolle sich die Bundesregierung gemeinsam mit den Sicherheitsbehörden zu den Hintergründen äußern. Als Abwehrmaßnahmen verwies Merz auf das neue Drohnenzentrum in Magdeburg-Kochstedt sowie auf das im August beschlossene Gesetzespaket zu den Nachrichtendiensten.
"Die Bundesregierung erlegt Urhebern hybrider Angriffe einen Preis auf. Sie werden dafür bezahlen", betonte er. Zudem versicherte der Kanzler, die Unterstützung der Ukraine "mit langem Atem" fortzusetzen – "nicht nur um den Krieg zu verlängern, sondern um Friedensgespräche zu erzwingen".
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