Ausgenommen sind unter anderem Bildungsangebote und bestimmte Dienste, die nicht unter die gesetzliche Definition sozialer Netzwerke fallen. Vor Inkrafttreten muss das Gesetz noch vom Verfassungsrat geprüft werden.
Für die Umsetzung sollen die Plattformen Altersverifizierungssysteme einführen. Auch auf EU-Ebene wird an entsprechenden Lösungen gearbeitet. Während Befürworter die Maßnahmen als wichtigen Beitrag zum Schutz von Kindern im Internet sehen, gibt es auch deutliche Kritik. Slimane Tirera, Präsident des französischen Netzwerks Bündnis für gesellschaftliche und territoriale Innovationen, bezeichnete im Interview mit RT das Gesetz im Interview als technisch kaum umsetzbar und warnte vor Eingriffen in Datenschutz, Meinungsfreiheit und die Rechte Minderjähriger.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 23. Juli 2026]
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