Der Eiserne Mann: Ilja hat beide Beine verloren – aber nicht seinen Lebenswillen

Nachdem eine Explosion die Krimbrücke erschüttert hatte, schloss sich der gebürtige Krimbewohner Ilja Kasakow der militärischen Spezialoperation an, um seine Heimat gegen ukrainische Nationalisten zu verteidigen.

Nach zwei Monaten an der Front trat er auf eine Mine und verlor beide Beine. Bei der Explosion kamen außerdem zwei seiner Freunde ums Leben. Iljas Verletzungen waren schwer, doch wie durch ein Wunder überlebte er und verlor weder seinen Optimismus noch seine Lebensfreude. Heute hat er sogar mehr Pläne als noch vor einem Jahr.

Er möchte den Menschen zeigen, dass das Leben nach solchen Schicksalsschlägen nicht endet, sondern sogar intensiver und erfüllter werden kann. Ilja begann zu bloggen und schreibt derzeit ein Buch. Wie bewahrt man nach einem Trauma den Glauben an sich selbst, und was hilft dabei, wieder Glück zu finden? Mit seinem eigenen Beispiel möchte Ilja zeigen, dass das Leben trotz solcher Prüfungen reich und bedeutungsvoll bleiben kann.

Mehr zum Thema – Austritt aus Antipersonenminen-Konvention: Polen bereitet Minenlegung an russischer Grenze vor